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Gäubahn braucht mehr als Sonntagsreden

Gäubahn
Seit 70 Jahren schafft es die Politik nicht die Gäubahn in die Zukunft zu führen. swb-Bild: of/ Archiv

FDP-Kandidatin Ann-Veruschka Jurisch fordert mehr Tempo für die Schiene

Konstanz. "Die Gäubahn ist in aller Munde: in den Sonntagsreden der Bundes- und Landes-CDU wird der Ausbau immer wieder thematisiert, doch am Ende bleibt alles wie es ist: Außer Reden nicht viel gewesen. Damit muss endgültig Schluss sein“, fordert die FDP-Bundestagskandidatin für den Landkreis Konstanz, Dr. Ann-Veruschka Jurisch.

„Ich kämpfe dafür, dass der Bund ausreichende Mittel zu Verfügung stellt.“ Unterstützt wird Jurisch dabei von Dr. Georg Geiger, FDP-Fraktionsvorsitzender im Kreistag und gut erprobtem Bahnexperten. Auf sein Betreiben beschloss der Kreistag eine Resolution zum Ausbau der Gäubahn. Des Weiteren fordern Jurisch und Geiger den Halt der Bahn im Singener Hauptbahnhof und damit den direkten Anschluss der Gäubahn an das Fernverkehrsnetz über den Flughafenbahnhof Stuttgart. Der Güterverkehr sei über Singener Kurve in die Schweiz zu führen.

Mit Vehemenz setzt sich das FDP-Duo für ein viertes Produkt pro Stunde  auf der Seehasstrecke zwischen Konstanz und Engen ein. Die betrieblichen und infrastrukturellen Voraussetzungen sind gegeben und auch fahrplantechnisch sei der 15-Minuten-Takt  möglich. Im Wege stehe nur die baden-württembergische Landesregierung und hier Verkehrsminister Hermann, der sich aus finanziellen Gründen verweigere. „So lässt sich die von der Landesregierung angepeilte Verdopplung der Zahlen im Öffentlichen Personen-Nahverkehr nicht erreichen“, verdeutlicht Jurisch.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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