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Gailingen schließt sich ans deutsche Stromnetz an

Gailingen Konzession
Markus Gute, Geschäftsführer Thüga Energienetze, GmbH, Bürgermeister Dr. Thomas Auer; Markus Kittl, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Unterzeichnung des neuen Konzessionsvetrags. swb.Bild: Thüga

Konzessionsvertrag unterschrieben / Trassenneubau notwendig

Gailingen. Mit der Unterschrift haben es Gemeinde Gailingen und Thüga Energienetze besiegelt: Die Konzession für die Stromversorgung überträgt die Gemeinde Gailingen für die nächsten 20 Jahre an die Thüga Energienetze GmbH. Der regionale Netzbetreiber ist damit für die Planung, den Bau und Betrieb der Elektrizitätsversorgung der Gemeinde am Hochrhein zuständig.
„Wir sind stolz, den Gemeinderat der Gemeinde Gailingen in der öffentlichen Ausschreibung von unserem Konzept überzeugt zu haben“, freut sich Markus Gute, Geschäftsführer der Thüga Energienetze GmbH. Für die Gemeinde Gailingen entstehen Synergie-Effekte, da die Thüga Energienetze bereits das Gailinger Gasnetz betreiben.
Das Konzept sieht den Bau einer neuen Stromtrasse vor, die die Gemeinde Gailingen an das deutsche Stromnetz anschließt. Für die Bürger bedeutet das, dass sie am liberalisierten deutschen Strommarkt teilhaben können. Denn bisher wird Gailingen von der Schweiz aus über das EKS mit Elektrizität versorgt. Regionale Unternehmen haben bereits mit den Bauarbeiten für das Projekt begonnen, die bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollen.

In 2020 müssen noch Netzumbauten erfolgen, um die Spannungsebenen und Frequenzen von dem schweizerischen auf den deutschen Standard anzupassen. Erst wenn alle Weichen gestellt sind, kann der Netzbetrieb von der Thüga Energienetze GmbH übernommen werden und die Gailinger mit deutschem Strom versorgt werden.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler