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Gaudi und Spaß in einem Zug

Gerichtsnarr Rainer Vollmer
Opfer ungeschickter Friseurversuche im Stockacher Umzug am Fasnetdienstag: Gerichtsnarr Rainer Vollmer. swb-Bild: sw

Närrischer Umzug am Fasnetdienstag in Stockach

Stockach. Er wird jedes Jahr länger, bunter, abwechslungsreicher. Ein närrischer Gaudiwurm schlängelte sich durch Stockach. Der Umzug am Fasnetdienstag ist einer der Höhepunkte der Stockacher Fastet. 

 

Bei strahlendem Sonnenschein und stahlblauem Himmel sammelten sich das Narrengericht, seine Gliederungen und freie Gruppen am Platz rund um Post, Bahnhof und »Fortuna«. Dort nahmen sie Aufstellung, um sich dann um 14 Uhr in Bewegung zu setzen. Entlang der Goethe- und der Schillerstraße zog die schillernde Gruppe hinauf in die Oberstadt, wo auf dem Gustav-Hammer-Platz das Narrenbaumstellen des Narrensamens, der Nachwuchsnarren, anstand. 

 

Alt-Stockacherinnen und Marketenderinnen, die beiden Damen-Gruppen, aktive Laufnarren, Hänsele und Zimmerer, die männlichen Gliederungen des Narrengerichts, waren im Umzug mit dabei. Aber auch Kindergärten, Schulen, die Nellenburg-Hexen, die Yetis und freie Gruppen reihten sich in den närrischen Lindwurm ein. Dabei gab es auch einige Extra-Vorstellungen: In griechischer Tracht gekleidete Tänzer boten einen fast perfekten Sirtaki dar, und Gerichtsnarr Rainer Vollmer wurde, wohl aufgrund seiner exzentrischen Haarpracht, Opfer von ungelenken Friseurversuchen. Die so entstandene Frisur konnte aber selbst bei extrem vielem Wohlwollen nicht als Coiffeur-Meisterwerk bezeichnet werden. 

 

Mit ausgelassenem Schabernack bahnte sich der Umzug seinen Weg durch die Stockacher Innenstadt. Und den Abschluss machten die Zimmerer mit dem Mini-Narrenbaum. 

 

 

Wochenblatt Redakteur @: Simone Weiß