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Glänzender Abschluss für "Der Twiel im Blick"

Twiel
Viele spannende Details und Geschichten über die Bilder des Singener Hausbergs aus mehreren Jahrhunderten konnte Museumsleiter den Gästen der Finissage im Singener Kunstmuseum verraten. swb-Bild: of

Finissage mit Kunstspaziergang im Singener Kunstmuseum

Singen. Die Ausstellung "Der Twiel im Blick" im Singener Kunstmuseum, die mit über 200 Exponaten aus der Sammlung des Kunstmuseums, von Kunstfreunden beidseits der Grenze wie aus dem Singener Stadtarchiv mit Ansichten des Singener Hausbergs bestückt wurde, ist der große Renner geworden. Sehr stark sei sie von Besuchern nachgefragt worden und viele seien sogar mehrmals gekommen, gab es auf der Finissage am Sonntag zu erfahren. Vor allem lockte die Bilderschau viele neue Besucher ins Museum, ist die erste Bilanz für die Ausstellung die durch die Kooperation mit dem Stadtarchiv auch für das Kunstmuseum eine Premiere darstellte. Die angekündigten Kunstspaziergänge zum Abschluss waren dann freilich doch eine One-Man-Show. Weil die Leiterin des Stadtarchivs, Britta Panzer, krankheitshalber passen musste, führte Museumsleiter Christoph Bauer die rund 70 Besucher in einem großen Spaziergang durch die große Ausstellung.

Bauer führte gekonnt vor, wie schon bei frühen Bildern die Realität Übersteigert wurde, um Aufmerksamkeit für die Abbildungen zu bekommen. Als das Thema Tourismus nach der Schleifung der einstigen Festung auch in der Region aufkam, wurde dann freilich eine ganze Menge geschönt und zurechtgeschoben, um die Ruine möglichst spektakulär in Szene zu setzen und damit einen kommerziellen Erfolg zu ermöglichen.

Nach dieser großen Ausstellung wird das Singener Kunstmuseum nun allerdings erst mal sechs Wochen Pause machen, wurde bekannt gegeben. Sechs Jahre nach der Eröffnung benötigten die Wände dringend einen neuen durchgehenden Farbanstrich.

Mehr Bilder gibt es dazu in unserer Galerie.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler