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Gleich vier Hilfsnetzwerke in Hilzingen laufen an

Corona Hilzingen
farrer Thorsten Gompper, Pfarrer Michael Weber sowie Hauptamtsleiter Markus Wannenmacher freuen sich auf den Start der Nachbarschaftshilfe in Hilzingen. Hierfür haben sich bereits zahlreiche Helferinnen und Helfer gemeldet. swb-Bild: Gemeinde Hilzingen

Gemeinde und Kirchen ziehen auch hier mit Nachbarschaftshilfe an einem Strang

Hilzingen. In der Gemeinde Hilzingen beabsichtigen die Katholische Kirchengemeinde Hohenstoffeln-Hilzingen und die Evangelische Gemeinde Hilzingen/Tengen gemeinsam mit der Gemeinde Hilzingen eine Nachbarschaftshilfe einzurichten. Erste Gespräche zwischen Gemeindeverwaltung sowie der Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinden fanden am vergangenen Dienstag bereits statt,  am Freitag wurde die Planung am Hilzinger Rathaus vorgestellt.

Geplant sind Hilfsangebote für durch die derzeitige "Pandemie Covcid-19" betroffene Risikogruppen (hohes Alter, Immunschwäche, Personen mit Grunderkrankungen). Eingerichtet werden soll eine Koordinierungsstelle, die werktags zwischen 9 und 11 Uhr Anrufe von hilfsbedürftigen Personen entgegennimmt, um dann den Kontakt mit den ehrenamtlichen Helfern herzustellen.

Hierzu werden noch Ehrenamtliche gesucht, die sich vorstellen können, Besorgungen zu übernehmen, also den Einkauf von Lebensmitteln und Dinge des persönlichen Bedarfs, wie die Abholung oder Einkauf von Medikamenten, erklärte Hauptamtsleiter Markus Wannenmacher in der Medienpräsentation.

Helfen kann, wer selbst nicht zur Risikogruppe gehört, sich gesund fühlt, keinen Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte und auch nicht in häuslicher Quarantäne ist, und natürlich auch die Verhaltensregeln beachtet, die aktuell durch die Corona-Pandemie vorausgesetzt werden.

Interessierte melden bei Michael.Weber(at)kbz.ekiba.de , thorsten.gompper(at)kath-hilzingen.deoder bei der    gemeinde(at)hilzingen.de 

Geplant ist, dass die Koordinierungsstelle ab Montag, 23. März, 9 Uhr, bereits erstmals erreichbar ist unter der 07731/3809 – 85.

Alleinstehende und ältere Menschen, die zur sogenannten Risikogruppe gehören und in besonderen Maße Sozialkontakte vermeiden sollen, erhalten durch diese Nachbarschaftshilfe die Möglichkeit, Lebensmittel, Dinge des persönlichen Bedarfs und auch benötigte Medikamente zu bekommen. Es soll in diesen schwierigen Tagen der Corona-Pandemie nicht nur Einschränkungen geben, sondern auch Hilfsangebote, ist der Leitsatz der Initianten. "Scheuen Sie sich bitte nicht, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen", appelierte Markus Wannenmacher an die Einwohner der Gemeinde.

Ein vergleichbares Angebot hat in den Ortsteilen Binningen und Schlatt am Randen als ganz lokale Nachbarschaftshilfe bereits zu laufen begonnen, wurde informiert. Zudem hatte bereits vor eine Woche eine private Initiative ein Nachbarschafts-Hilfsnetzwerk als Facebook-Gruppe gestartet.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler