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Große Bühne für Singener Fasnetumzug

Fasnetumzug Singen
Rielasingens Bürgermeister Ralf Baumert fungierte dieses Jahr als Tafelbub für die Narrenzunft Burg Rosenegg - in Memoriam des im letzten April verstorbenen Zunftpräsidenten Roland Schoch. swb-Bild: of

Über 10.000 Zuschauer am Samstag in der Singener Innenstadt

Singen. Ungebrochen ist die Attraktivät des großen Singener Fasnet-Umzug. Im Gegenteil: dieses Jahr schien es, als ob sich noch mehr Zuschauer entlang des Umzugsweges drängten, der heuer wegen der großen Baustelle aif dem Herz-Jesu-Platz auf dem Rückweg zum Hohgarten auf die Höri-/Hegaustraße ausweichen musste, was aber dem Verlauf keinen Abbruch tat.

Weit über 10.000 Zuschauer - einige Beobachter sprachen sogar von bis zu 20.000, wollten das närrische Spektakel, das zum größten Teil mit Gruppen aus der näheren Umgebung bestückt war, sehen, dass sich angesichts einiger Nachmeldungen dieses Jahr sogar auf rund 70 Gruppen erstreckte. Rund zwei Stunden lang zogen die Narren mit ihren Rufen durch die Straßen, vor allem die Kinder hatten ihren größten Spaß daran, die verschiedenen Narrenrufe zu erwiedern, bekamen sie doch reichlich Mocken dafür. Besonders schön war, dass das Publikum so international war wie die Stadt selbst.

Fast alle Singener Stadtteile waren vertreten, auch aus Gottmadingen, Rielasingen-Worblingen und als Hexen- oder Teufelsgruppen aus dem ganzen Hegau kamen die närrischen Gäste, die hier ihren Schabernnack mit den Besuchern trieben. Als besonders Hiighlight waren auch mal wieder die Glotterpiraten auf Besuch, deren Boot izwischen sogar mit Badepool ausgestattet ist, das recht Lautstark gegen Ende des Umzugs lautstark durch die Menschenmegen pflügte. Dank des trockenen Wetters war auch kein baldiger Heimweg für viele Besucher angesagt, die sich noch im Anschlussprogramm auf dem Rathausplatz tummeln konnten.

Mehr Bilder vom Umzug gibt es in der Galerie 1, Galerie 2, Galerie 3, Galerie 4.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler