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Großeinsatz der Feuerwehren an der Robert-Gerwig-Schule

Brand Gerwig FFW
Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften wurde am Montagabend ein Dachstuhlbrand an der Robert-Gerwig-Schule in Singen bekämpft. swb-Bild: FFW Singen

Dachgeschoss geht in Flammen auf - Mehrere Drehleitern im Einsatz

Singen. Am späten Montagabend, 22. März, wurde die Feuerwehr Singen zu einem Großeinsatz an die Robert-Gerwig-Schule in der Singener Nordstadt alarmiert. Gegen 22.10 ging der erste Notruf ein. Schon wenige Minuten später war der erste Löschzug der Singener Feuerwehr vor Ort. Wegen der Größe des Gebäudes und der Ausdehnung des Feuers wurde zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Rielasingen-Worblingen mit ihrer Drehleiter, die Werksfeuerwehr der ALU Singen (Constellium) mit ihrem Teleskopmast wie die Mitglieder der Ortsteilwehren Beuren, Friedingen und Überlingen am Ried zum Einsatz gerufen. Während das Feuer von außen bekämpft wurde, begann bereits auch unter Atemschutz der Einsatz im Inneren des Gebäudes. Vor Ort waren in der Brandnacht rund 70 Feuerwehrkräfte mit 17 Fahrzeugen im Einsatz. Auch Landrat Zeno Danner als "Hausherr", Singens OB Bernd Häusler, Schulleiterin Karin Schoch-Kugler wie Kreisbrandmeister Andreas Egger waren gerufen worden.

Bei den Löscharbeiten zeichnete sich bald ab, dass es auch Glück im Unglück war. Durch die Mauern im Dachgeschoss der Schule, konnte sich das Feuer, das wohl als Schwelbrand begann, nicht auf das ganze Dach ausdehnen, gab es vor Ort zur Auskunft. Allerdings hat sich der Brand in der Dachdämmung festgesetzt, so dass Nachlöscharbeiten, verbunden mit weiteren Dachöffnungen, sich bis in die Morgenstunden hinziehen werden. Die Schule bleibt am Dienstag wegen der Schadensaufnahme geschlossen, sagte Schulleiterin Karin Schoch-Kugler. Die SchülerInnen würden noch in der Nacht über die Schließung benachrichtigt. In Zeiten erprobten Corona-Homeschooling bedeute das nicht, dass deswegen die Schule alle ausfalle.

Was die Brandursache angeht, geht die Polizei von einem vermutlichen technischen Defekt aus der in einem technischen Raum unter dem Dach seinen Ursprung nahm. Der Sachschaden wird nach bisherigem Stand auf rund 750.000 Euro beziffert, teilte die Polizei noch in der Nacht mit.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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