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Großes Schneetreiben in Schlatt

Beim traditionellen Schlatter Weihnachtstheater
Beim traditionellen Schlatter Weihnachtstheater sorgten Pensionswirtin Eva Keck (Brigitte Leins) der Chef des Herrenmodegeschäfts Willi Filzer (Rolf Rapp) für viel Humor. swb-Bild: uj

Blind-Date–Treffen beim Weihnachtstheater des PTSV Nordstern

Singen-Schlatt unter Krähen (uj). Der PTSV Nordstern begeisterte am vergangenen Samstag mit seinem traditionellem Weihnachtstheater mit dem Lustspiel „Schneetreiben“ in vier Akten von Georg Ludy in der vollbesetzten Hohenkrähenhalle sein Publikum. Eva Keck (Brigitte Leins), die Pensionswirtin, hat eine Idee für ein neues Marketingkonzept, das endlich wieder Geld in die leere Kasse der inzwischen etwas heruntergekommenen Pension Himmelstörle bringen soll. Die Vermittlung von Blind-Dates soll die Gäste begeistern und endlich für ein volles Haus sorgen. Tatkräftige Unterstützung bei dem Vorhaben erhält sie von Alwine Schrubbs (Sabine Kleiner), der kernigen Mithilfe, die in jeder Lebenslage die Gäste mit ihrem selbstgebrannten Schnaps versorgt, und die genau weiß, was die Gäste auf den Zimmern treiben. Der Chef eines Herrenmodegeschäfts Willi Filzer (Rolf Rapp) und sein Kumpel Udo Blinker (Stefan Graser) haben für ein Männerwochenende gebucht.

Doch ein heftiges Schneetreiben und gesperrte Straßen sorgen dafür, dass statt der gebuchten Blinde-Date-Damen Willis Ehefrau Gerline (Erika Güss) und Udos Verlobte, die reiche und verwöhnte Manuela Schicker (Jessica Rapp) auftauchen. Das alleine würde ja schon für genug Verwirrung sorgen, aber als auch noch Wenzel Pliefke (Maik Rupenus), ein angeblicher Filmfritze, im Schnee stecken bleibt, ist das Tohuwabohu in der Pension Himmelstörle perfekt.

Mit Herzblut spielten die Mitglieder des PTSV ihre Rollen auf einer liebevoll gestalteten Bühne mit einem Aufenthaltsbereich mit heimeligen Sofas und typischem Hüttenschmuck an den Wänden sowie einer detailgetreuen Rezeption. Jedoch nicht nur die ausdrucksstarke und professionelle Leistung der Laienschauspieler, sondern auch Regisseur Peter Leins und Andrea Hübner, die für die Maske verantwortlich war, sorgten für einen gelungenen Abend und begeisterten das Publikum.

Wochenblatt @: Redaktion