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Haarige Sache für den guten Zweck

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Haarspende HJW Gailingen
Bildtext: Sie alle freuen sich über die gelungene Aktion (v.ln.r.) auf dem Dreirad Mina Scholz, Eva Kudermann (Physiotherapeutin, Nicole Scholz, Verwaltungsdirektorin Barbara Martetschläger, Dunja Scholz. swb-Bild: Tanja Kranz

Aus Vor-Corona-Zeiten: Multifunktionsraum im HJW wurde für einen Tag zum gemütlichen Friseursalon

Gailingen. In der Vor-Corona-Zeit gab es eine bemerkenswerte Aktion von Patientenmutter Nicole Scholz zu Gunsten des Hegau-Jugendwerks in Gailingen. Diese hatte einen Tag lang den Multifunktionsraum in einen Friseursalon verwandelt. Denn nachdem es ihrer Tochter Dunja nach vielen Monaten zusehends besser ging, wollte die Patientenmutter als Dankeschön dem Hegau-Jugendwerk etwas Gutes tun.

Gemeinsam mit ihrer jüngeren Tochter Mina, hatte sie Dunja auf ihrem oftmals schweren Weg begleitet und dabei nicht nur ihr, sondern auch anderen Angehörigen durch ihre herzliche und wunderbar unkomplizierte Art Mut gemacht. Dass sie gelernte Friseurin war, hatte sich schnell herum gesprochen und mit den ersten Anfragen, kam ihr eine tolle Idee. Warum nicht für einen Tag „Haare schneiden für den guten Zweck“?

Gesagt, getan und der als Friseursalon umfunktionierte Multifunktionsraum wurde für einen Tag Treffpunkt aller, die sich die Haare schneiden lassen wollten und dies mit einer Spende honorierten. Patienten, Angehörige und auch Mitarbeiter des Hegau-Jugendwerks, alle waren begeistert von diesem einmal ganz anderen Angebot - und von ihrem neuen Haarschnitt!

Insgesamt kamen bei dieser  Friseuraktion stolze 374,60 Euro zusammen, die Nicole Scholz als Spende für die Anschaffung eines Therapiedreirades für das Kinderhaus an das Hegau-Jugendwerk weitergab. Verwaltungsdirektorin Barbara Martetschläger bedankte sich für die Spende mit einem kleinen Präsent aus der Berufstherapie und freute sich über so viel persönliches Engagement. Sie betonte, dass durch diese Spende nicht nur ein neues Therapiedreirad im Kinderhaus mitfinanziert werden könne, sondern dass diese Aktion auch für viele Patienten und Angehörigen eine gelungene Abwechslung war.

 

 

 

Wochenblatt @: Ute Mucha

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