- Anzeige -

Handwerk fordert mehr Transparenz von der Politik

HWK Jurisch
Im Bild Ann-Veruschka Jurisch, Birgit Homburger, Petra Schlitt-Kuhnt, Georg Hiltner bei ihrem Treffen. swb-Bild: pr

Treffen mit FDP-Bundestagskandidatin Dr. Ann Veruschka Jurisch

Konstanz. Was erwartet das Handwerk von der Politik – unter dieser Fragestellung fand in den Räumen der Handwerkskammer Konstanz ein Gedankenaustausch statt zwischen Herrn Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz, und Frau Dr. Ann-Veruschka Jurisch, Bundestagskandidatin der FDP im Landkreis Konstanz. An dem Gespräch teilgenommen haben außerdem Frau Petra Schlitt-Kuhnt, Pressesprecherin der HWK, Birgit Homburger, Kreisvorsitzende der FDP, und Manfred Hensler, Bildungs- und Integrationsreferent der FDP im Ortsverband Konstanz.

Die Handwerkskammer Konstanz vertritt etwa 13.000 Handwerksbetriebe mit 70.000 Beschäftigten und 4.500 Auszubildenden und versteht sich als Interessenvertretung und Servicezentrum für das regionale Handwerk. Sehr engagiert legte Herr Hiltner zunächst dar, welche unternehmerischen Grundsätze ihn in einer Zeit, die von einem schnellen technologischen Wandel geprägt ist, bei seinem Tun anleiten: Möglichst nahe am Mitglied, sehr transparent und effizient, nach innen komplett digital. 

Dabei benannte er auch sehr anschaulich aktuelle Herausforderungen, vor denen das Handwerk steht: Veränderungen in der Wertschöpfungskette, die erhöhte Anforderungen an die Mitarbeiter mit sich bringen, Abnahme niederschwelliger Tätigkeiten, bessere Verortung überbetrieblicher Ausbildungsmaßnahmen zur Erzielung von Synergieeffekten, Behebung des Fachkräftemangels, Überprüfung von Fördermaßnahmen auf Wirksamkeit.

Frau Dr. Jurisch betonte, dass auch die FDP diese Probleme sehe und in ihrem Wahlprogramm Kernaussagen aufgeführt habe wie Stärkung der beruflichen Bildung, Abbau von Bürokratie und effizienteres staatliches Handeln.

„Professionell-empathisch zu Kunden stehen“ – diese Handlungsmaxime von Herrn Hiltner für seine Handwerksbetriebe sollte, so Frau Jurisch, auch Handlungsmaxime des Staates gegenüber seinen Bürgern sein.“

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


- Anzeigen -