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Harrison Chukwu bleibt Konstanzer

Sicherer Hafen
Im September gab es sogar in Singen eine Protestveranstaltung gegen die geplante Abschiebung von Harrison Chukwu - durch eine Initiative aus Konstanz. swb-Bild: of/Archiv

Inneministerium hat doch Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung erteilt

Konstanz. Harrison Chukwu bekommt nun doch eine Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis Das teilt die Landtagsabgeordnete Nese Erikli am Montag gleich nach der Entscheidung mit. „Dass Harrison bleiben darf, ist eine wunderbare Nachricht. Der unermüdliche Einsatz für ihn hat sich gelohnt. Es sollte selbstverständlich sein, dass gut integrierte Geflüchtete bleiben können“, so Nese Erikli in ihrer Medienmitteilung.

Die Konstanzer Landtagsabgeordnete hatte sich seit Sommer 2019 intensiv für ein Bleiberecht für Harrison Chukwu eingesetzt - wie auch viele Konstanzer Initiativen. Neben mehreren Briefen an die Härtefallkommission und zahlreichen Hintergrundgesprächen, begleitete Erikli auch das Petitionsverfahren, das von Konstanz aus in Gang gebracht wurde. Noch im Sommer drohte ein Abschiebung, deshalb zog die Initiative "Sicherer Hafen" im September nach Singen, wo bei einer CDU-Veranstaltung Innenminister Strobl angekündigt war, der allerdings nicht erschienen war, um für Harrison Chukwus Bleiberecht zu demonstrieren.

„Ich bin froh, dass das Innenministerium letztlich doch ein Einsehen hatte und seine starre Haltung aufgegeben hat“, teilte die Abgeordnete erleichtert mit. Zudem betonte sie: „Es ist mehr als bedauerlich, dass Geflüchtete über ihr weiteres Schicksal länger als ein Jahr im Unklaren gelassen werden – das ist nicht akzeptabel.“

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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