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Hilzinger Sternsinger sammeln für den guten Zweck

Sternsinger unterwegs
Auch strömender Regen konnte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sternsingeraktion nicht davon abhalten, sich für den guten Zweck zu engagieren. Im Bild von links Lea Schwer, Judith Lutz, Imke Hüpping und Mara Sailer. swb-Bild: pr

Unter dem Motto »Segen bringen, Segen sein« gegen Kinderarbeit

Hilzingen.  Zu einem großen Erfolg wurde die Sternsingeraktion der Seelsorgeeinheit Hohenstoffeln Hilzingen. In allen sechs Gemeinden waren insgesamt 110 Sternsinger sowie viele erwachsene Begleiter unterwegs. Bei teilweisem Dauerregen brachten sie den Segen in die Häuser und durften sich über 15.614,63 Euro Spenden für das Kindermissionswerk freuen.

Mit dem Thema der diesjährigen Aktion: »Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!« sollte daran erinnert werden, dass unzählige Kinder auf dieser Welt statt in die Schule zur Arbeit gehen müssen. Indien ist in diesem Jahr das Beispielland, insgesamt aber werden durch die Sternsinger Projekte für Not leidende Kinder in über 100 Ländern gefördert.

Bereits im Vorfeld waren in allen Gemeinden der Seelsorgeeinheit die Helfer aktiv. Viele Kinder und Jugendliche mussten angesprochen werden, eine sinnvolle Einteilung erfolgen, schließlich die Gewänder, Hüte und weitere Ausstattung hergerichtet werden. Man freut sich in den Pfarrgemeinden, dass es durch das große Engagement aller Beteiligten wieder gelungen ist, ausreichend viele Sternsinger zu gewinnen, so dass die Menschen in fast allen Straßen besucht werden konnten.

Während der Sternsingertage herrschte eifriges Treiben beim Einkleiden, Schminken und abends beim Zurückkommen der »Könige«. Mit Spannung wurde jeweils das Spendenergebnis erwartet und von den Erfahrungen erzählt. »Die meisten haben sich sehr über unseren Besuch gefreut« war zu hören. Eine Mutter berichtete, dass man sich in der Familie mit dem Thema Kinderarbeit auseinandergesetzt habe und nun bei Werbung für handgefertigte Waren aus fernen Ländern nachdenklicher geworden sei.

Für die Helfer geht es gleich nach der Aktion weiter. Die Gewänder müssen gewaschen, gebügelt, oft auch ausgebessert werden, damit im nächsten Jahr wieder alle »Heiligen drei Könige« würdig ausgestattet werden können, manchmal gibt es sogar überraschend ein neues Gewand, das fleißige Hände genäht haben.

Die Verantwortlichen danken allen, die vor, während und nach der Aktion die gute Sache unterstützten und natürlich den vielen Spendern!

Wochenblatt Redakteur @: Dominique Hahn