- Anzeige - (Wochenblatt-Werbung wirkt)

Höri-Maler mit "Farbe und Form" im Singener Kunstmuseum

Kunstmuseum
Eine Arbeit von Berthold Müller-Oerlinghausen im Singener Kunstmuseum. swb-Bild: Kunstmusem Singen

Erster Teil der Singener Sommerschau ab Sonntag zu sehen

Singen. Vom 8.Juli bis 16. September zeigt das Singener KunstMuseum im Ergeschoss die Ausstellung "Farbe und Form" über Künstler der Nachkriegszeit am Bodensee.

Die Ausstellung setzt das Format der Sommerpräsentationen im Kunstmuseum Singen fort, die den Höri-Künstlern, ihrem Umfeld und der Kunst der klassischen Moderne am Bodensee vorbehalten ist.

Die Werke der Höri-Maler, derjenigen Künstler, die ab 1933 und im Krieg Zuflucht am Bodensee, insbesondere auf der Bodenseehalbinsel Höri suchten wie auch weiterer „Emigranten im eigenen Land“ bilden den Kern der kunsthistorischen Sammlung des Kunstmuseums Singen.

Die Ausstellung präsentiert mit rund 80 Arbeiten eine Auswahl an Gemälden, Aquarellen und Graphiken von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Julius Bissier und all jener Künstler, die die verfolgte Moderne an den Bodensee brachten.

In die Ausstellung mit Gemälden der Höri-Künstler eingebettet ist eine Sonderpräsentation von Plastiken, zumeist Bronzen biblischer und mythologischer Thematik des Bildhauers Berthold Müller-Oerlinghausen. Müller-Oerlinghausen (1893-1979), der in Kressbronn lebte, ist einer der wenigen in der Kunstgeschichte bedeutenden Bildhauer, die am Bodensee arbeiteten.

Die Bilderschau ist sozusagen das Vorspiel auf die große Ausstellung über den Singener Maler Curth Georg Becker, die im Oberschoss in ihrer umfassenden Werkübersicht unter dem Titel "Traum und Wirklichkeit" sicherlich Zeichen setzen dürfte. Diese Ausstellung wird am kommenden Sonntag, 15. Juli, 11 Uhr, feierlich eröffnet. 

Das Kunstmuseum hat geöffnet Dienstag bis Freitag: 14-18 Uhr Samstag und Sonntag: 11-17 Uhr

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler