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"Horizont" weiter auf gutem Weg

Hospiz Richtfest
Oliver Kuppel, Wolfgang Heintschel und Christian Grams von der Geschäftsführung des "Horizont", OB Bernd Häusler, Architekt Wolfgang Riede wie die beiden Zimmerleute Martin und Stefan Leiz vor dem Neubaus mit Richtbaum. swb-Bild: of

Richtfest für das ökumenische Projekt am Montag gefeiert

Singen (of). Symbolisch Richtfest gefeiert werden konnte für den Neubau des stationären Hospiz "Horizont" am Montag in der Singener Innenstadt. Das dafür stehenden Attika-Geschoss in Zimmermannsarbeit wurde bereits im August errichtet und der Innenausbau hat bereits kräftig begonnen, wie Architekt Wolfgang Riede die geladenen Gäste dieses wichtigen Schritts auf dem Weg zu einer geplanten Fertigstellung im Frühsommer informierte. Die Zimmerleute Martin und Stefan Leiz aus Liggeringen sprachen den Richtspruch vom Dach des Neubaus.

Bis zum November sollen die Estricharbeiten beginnen, so dass das Gebäude auch dann beheizt werden könnte, so Riede weiter. Bei den Kosten liege man trotz der allgemeinen Kostensteigerungen auf dem Bausektor noch voll im Plan, sagte Riede auf Nachfrage. Der Neubau mit der Intergierung des bestehenden "Grünen Haus" zu künftigen "Cafe Hospiz" wird mit Erstellungskosten von 4,3 Millionen Euro veranschlagt.  Inzwischen sind aber zusätzliche Wünsche geäußert worden, denn wie Wolfgang Heintschel vom Caritasverband als einer der Geschäftsführer des Projekts "Horizont" in seinem Grußwort deutlich machte, benötige man wohl noch eine Kühlung (über die Fußbodenheizung) für die Sommermonate. Deren Notwendigkeit habe gerade dieser Sommer gezeigt. Christian Grams von der Diakonie hob darauf ab, dass die Finanzierung dieses ökumenischen Projekts weiterhin eine Herausforderung sei. Für den Betrieb des Hospizes werden durch die Krankenassen nur 95 Prozent der Kosten erstattet, man werde also Dauerhaft auf Spenden angewiesen sein. 

Singens OB Bernd Häusler unterstrich nochmals die Richtigkeit der Entscheiden, diese Einrichtung mitten in der Stadt, also mitten im Leben anzusiedeln. Der dankte dem Land für die Sanierungszuschüsse, die für die Sanierung der Villa Wetzstein - dort ist bereits der Hospizverein, der Projekt Trauerort und "Parlliativ Daheim" Anfang des Jahres eingezogen - wie für den Neubau. Aus dem Topf Komunale Stadterneuerung kamen 1,07 Millionen Euro, zu 60 Prozent vom Land, zu 40 Prozent von der Stadt Singen.

Das Spendenkonto beim Horizont- Ökumenisches Hospiz- und Palliativzentrum. IBAN DE04 6925 0035 1055 1526 62, BIC SOLADES1SNG bei der Sparkasse Hegau-Bodensee.

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Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler

Stichworte:
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