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Keine Bebauung in der Knöpfleswies

Knöpflewies Wohnbau
Verwaltung schlägt Gemeinderat vor, die Knöpfleswies nicht weiter zu verdichten. swb-Bild: Archiv/stm

Verwaltung schlägt Gemeinderat vor, die Gartenlage nicht weiter zu verdichten

Singen. Die Stadtverwaltung wird dem Gemeinderat vorschlagen, die Planungen zur Bebauung der Knöpfleswies in der Nordstadt nicht weiter zu betreiben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung am Montag. Unter dem Gesichtspunkt des innerstädtischen Klimaschutzes leistet diese Grünfläche einen wichtigen Beitrag für die gesamte Nordstadt. Als Kaltluftaustauschfläche hat sie nämlich eine hohe Bedeutung für die nächtliche Durchlüftung des bestehenden Quartiers. Es sei bei einer intensiven Nachverdichtung mit Wohngebäuden mit einer Verschlechterung der Klimasituation insgesamt zu rechnen. Darauf weist die seit kurzem vorliegende städtische Klimaanalyse hin.  

Dennoch will die Stadt das von einer Bürgerwerkstatt geplante gemeinschaftliche Wohnprojekt, welches für die Knöpfleswies angedacht war, auch weiterhin unterstützen. Dazu soll dem Gemeinderat vorgeschlagen werden, nach neuen alternativen Standorten für das ambitionierte Wohnprojekt zu suchen.

Nach der SPD hatte in der vergangenen Gemeinderatssitzung auch die CDU sich bereits von einer Bebauung der Knöpleswies distanziert.

Die Gründung einer Bürgerinitiative für den Erhalt der Klimaoase »Knöpfleswies« war für 21. Februar geplant.

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr