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Kunstpreise beim Landeswettbewerb

Heblschule Kunstpreise
Diese Schüler VKL-Klasse Rektorin der Johann-Peter-Hebelschule haben beim Landeswettbewerb erfolgreich teilgenommen. swb-Bild: Schule

Große Freude an der Johann-Peter- Hebelschule

Singen. Mit Fantasie, Farb- und Formsinn haben 19 Schüler der VKL- Klasse der Johann- Peter- Hebel-Schule an einem vom Kultusministerium ausgeschriebenen künstlerischen Wettbewerb zum Thema "Deutsch-polnische Begegnungen vom Land Baden-Württemberg und der Woiwodschaft Lodz“ teilgenommen und zahlreiche Preise gewonnen. Drei Schüler der Klasse nehmen nun am 27. Juni am Preisträgertag im Schwaben-Park bei Stuttgart teil, fünf weitere haben zudem Buchgutscheine und Sachpreise gewonnen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, „das Bewusstsein der Jugendlichen für die historischen und kulturellen Beziehungen der Deutschen zu ihren Nachbarn im Osten zu wecken“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die jungen Leute „sollen gemeinsame „europäische“ Wurzeln entdecken, multikulturelle Vielfalt schätzen, Vorurteile abbauen und Brücken über Ländergrenzen hinweg bauen.“ Denn viele Flüchtlinge und Vertriebene fanden nach dem Zweiten Weltkrieg in Baden-Württemberg eine neue Heimat und vergaßen trotzdem ihre Wurzeln nicht.

Viele der Preisträger der Johann- Peter-Hebel-Schule stammen selbst aus den osteuropäischen Ländern wie Polen, Rumänien. dem Kosovo und Mazedonien. Sie besuchen die Johann-Peter-Hebel-Schule erst seit Beginn dieses Schuljahres 2017/2018. In einem Intensivsprachkurs erlernten sie mit anderen Schülern aus Italien, Afghanistan und Syrien die deutsche Sprache. Im Rahmen eines projektorientierten Unterichts nahmen sie unter der Leitung von der Lehrerin Heidrun Schneider an diesem künstlerischen Wettbewerb teil.

Die Aufgabe des künstlerischen Wettbewerbs lautete: Gestalte eine lebendige, spektakuläre Unterwasserwelt, in der auch auch Fabelwesen zu Hause sind. Der erste Schritt fand in der sprachlichen Annäherung an dieses Thema statt. Ihre sprachlichen Grundkenntnisse der Farben und Tiernamen wurden begrifflich mit Fabeltieren wie Minotaurus und Höhlenformationen wie Stalagmiten und Stalaktiten erweitert. Internetrecherchen zu den Karstquellen in Polen und zum Blautopf in Baden-Württemberg folgten, mythologische Fabelwesen wurden gesichtet, welche Fantasie und Gestaltsinn weckten.

Die Umsetzung erfolgte prozesshaft in einer Mischtechnik bestehend aus Hochdruck, Übermalung und figurativer Zeichnung. Die Verleihung der Urkunden fand feierlich am Ende des alljährlich an der Johann-Peter-Hebel-Schule stafttfindenden musikalischen Talentwettbewerbs durch die Rektorin Daniela Wetz statt. Hier durften die Teilnehmer des Wettbewerbs die Bühne betreten, um die Urkunden und Preise für ihre künstlerischen Lesitungen abzuholen.

Besonders groß war die Überraschung für die Geschwister Samuel und Lucia Gorgorita und für Erion Berisha. Sie dürfen nicht nur bald am Preisträgertag im Schwabenpark teilnehmen, sondern gewannen zudem Preise im Wert von jeweils 50 Euro. Weitere Preisträger sind: Eriona Berisha, Fitore Fetaj, Arian Jashari, Pietro Palmisano und Thuy Trang Nguyen.

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr