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Mehrere Schafe auf einer Weide gerissen

Symbolbild
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Polizei ermittelt wegen Tiertötung bei Friedingen / Eventuell könnte auch Wolf im Spiel gewesen sein

Steißlingen/ Friedingen. Geschockt war ein 38-jähriger Besitzer einer Schafherde am Mittwochmorgen, als er nach der Herde mit insgesamt über 30 Schafen schauen wollte und fünf Tiere verendet auffand. Die Herde steht zwischen dem Römerzielgraben und der Buchbergstraße außerhalb von Friedingen auf einer Wiese, die mit einem Elektrozaun gesichert ist.

Den Rissbildern nach können die Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg derzeit weder einen Hund noch einen Wolf als Angreifer ausschließen, gab das Umweltministerium an Donnerstagmorgen bekannt.  Um die näheren Todesumstände vollständig aufzuklären, werden die Tierkörper nun beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg untersucht. Außerdem wurden genetische Proben ans Senckenberg-Institut geschickt.

Der Besitzer fand zunächst zwei Muttertiere tot auf, diese wiesen kleine, kreisrunde Verletzungen am Bauch auf. Ein weiteres totes Muttertier hatte keinerlei äußere Verletzungen, weshalb der Herdenbesitzer davon ausgeht, dass dieses Tier zu Tode gehetzt wurde. Zwei Lämmer lagen außerhalb der Weide, ein Lamm war gerissen, das andere Lamm lag vermutlich ertränkt in einer mit Wasser gefüllten Wanne.

Ein weiteres Schaf fand der 38-Jährige neben dem Futterwagen, ebenso mit den benannten Verletzungspunkten und durchgebissener Kehle. Ermittlungen bezüglich der Verletzungen dauern an.

Die Polizei selbst geht nach ihrer Meldung davon aus, dass ein oder mehrere Personen mit einem Hund sich in der Weide aufgehalten haben und bittet Zeugen, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch Verdächtiges beobachtet haben, oder sachdienliche Hinweise geben können, sich an den Polizeiposten Steißlingen unter 07738 97014 zu wenden.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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