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Mensalösung in Sicht

Waldeck-Schule Mensa
Beim 50-jährigen Jubiläum der Waldeck-Schule Bürgermeisterin Ute Seifried (rechts) und Schulleiterin Anja Claßen. swb-Bild: Archiv/stm

Umbau eines Raums und Zwischenlösung in der Waldeckhalle

Singen. Für die über ihren Grenze gekommene Mensa an der Waldeck-Schule zeichnet sich eine Lösung ab, wie im Auschuss für Kultur und Schule am Donnerstag bekannt wurde. Die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme 2009 für eine zweizügige Grund- und Werkrealschule konzipierte Mensa hat, laut Schulleiterin Anja Claßen, eine Platzkapazität von 80 Schülern. Doch im Ganztagesbetrieb der Waldeckschule mit derzeit 16 Grundschulklassen und zwei Vorbereitungsklasen sind 320 Schüler über Mittag an der Schule. Derzeit müsse in drei Schichten a einer halben Stunde gegessen werden, so Claßen.

Wie die Verwaltung mitteilte, ist der Bau einer zusätzlichen Mensa in einem neu zu schaffenden zusätzlichen Baukörper aus Platzgründen ebenfalls nicht umsetzbar. Deshalb wurde mit der Schulleitung folgende Lösung erarbeitet. Durch den Wegfall der Werkrealschule werden Räume sogar auf der gleichen Ebene wie die Mensa im 1. Obergeschoss frei. Raum 109 könnte für den Mensabetrieb mit­genutzt werden, so die Idee. Hierfür müssten der sich darin befindliche Aufenthaltsraum und die Bücherei verlegt werden. Die Kosten, die zur Umsetzung des Vorschlags nötig sind, sollen von der Abteilung Gebäudemanagement  abgeklärt werden.  

Bis zur Umsetzung ist eine Nutzung des Foyers der Waldeckhalle für den Mensabetrieb denkbar. Bürgermeisterin Ute Seifried dankte im Ausschuss dem Vorsitzenden des Stadtturnvereins, der sich sehr offen für eine vorübergehende Lösung zeigt, die die SPD-Fraktion der Verwaltung vorgeschlagen hatte.

Wochenblatt Redakteur @: Stefan Mohr