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Mit viel Fantasie und schrägen Tönen

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Schätterä Dätscher Engen Guggen 25 Jahre
Die »Engemer Schätterä Dätscher« feiern am 16. November ein viertel Jahrhundert. swb-Bild: Verein

Guggenmusik »Engemer Schätterä Dätscher« feiert am 16. November ihr 25-jähriges Jubiläum

Engen. Seit einem viertel Jahrhundert sind sie unterwegs und weit über die Grenzen des Hegaus bekannt: Die Guggenmusik »Engemer Schätterä Dätscher« feiert am Samstag, 16. November, ihr 25-jähriges Jubiläum in der neuen Stadthalle in Engen.

Gegründet hat sich die Gruppe durch eine Spaltung der damaligen Guggenmusik »Fägnäschter« an einem denkwürdigen Versammlungsabend. Besonders beeindruckend und fantasievoll sind die Kostüme der Guggenmusiker. Angefangen hat es mit einem Look aus Kupfer und Gold. Danach folgte ein Kostüm mit Fell. Die folgenden Outlooks standen unter verschiedenen Mottos, wie zum Beispiel »Crazy Rokoko«, »Gothic« und aktuell »Steam Punk«.

Die reiselustigen »Schätterä Dätscher« stimmen sich jedes Jahr mit dem Besuch des Eurocarnevals in einer europäischen Stadt auf die heimische Fasnacht ein. Sie waren schon in Italien in Verona, Venedig und Triest. In Paris, Amsterdam, Salzburg und mehrfach in Prag. Nächstes Jahr findet der Eurocarneval schon zum dritten Mal in Mainz statt. Natürlich sind die Engemer Guggen wieder mit dabei. Einen festen Platz im Festkalender der Schätterä Dätscher hat das traditionelle Weinfest in Bardolino in Italien und der Karneval in Frankreich.

Und ab Ende Oktober sind sie jedes Jahr in der näheren Umgebung an Guggenmusikfesten anzutreffen.An der Fasnacht bleiben die Engemer Guggen natürlich in Engen und dem Hegau, um dort kräftig einzuheizen. Außerdem sind sie am Altstadtfest und am Weihnachtsmarkt anzutreffen. Doch neben dem Spaß ist auch Arbeit angesagt - geprobt wird einmal die Woche, zweimal im Jahr geht’s auf ein Probewochenende.

Zum Jubiläum am Samstag werden die »Kaputte 13« aus Kirchen-Hausen, »Türmli Gugger Rothenthurm«, »Guggufa Allensbach«, »Xplosiv« aus Singen, »Pfuutzger Musigg« Seitingen-Oberflacht und die »Hontes-Drudä-Geitscher« aus Singen die Gastgeber verstärken und für beste Stimmung mit schrägen Tönen sorgen. Als besonderes Bonbon werden ehemalige Mitglieder als »Revival Band« an diesem Abend auftreten. Hallenöffnung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei, Zutritt erst ab 16 Jahren.

Wochenblatt Redakteur @: Ute Mucha

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