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Museumsnacht Hegau-Schaffhausen wird ein Verein

Museumsnacht
Dieses Jahr musste die Museumsnacht pausieren, im kommenden Jahr könnte ein noch zu gründender Verein neu als Veranstalter auftreten. swb-Bild: Im Bild eine Szene aus dem Kammgarn Schaffhausen. swb-Bild: of

Nach 20 Jahren in Kooperation soll Organisation neu aufgestellt werden

Singen/ Schaffhausen. Seit 20 Jahren gibt es die Museumsnacht Hegau-Schaffhausen und derzeit herrscht auch Zuversicht, dass es das grenzüberschreitende Kulturprojekt nach der diesjährigen Zwangspause im kommenden Jahr in der Fortsetzung der Erfolgsgeschichte geben wird. Bisher hatte die Museumsnacht sozusagen per „Handschlag“ funktioniert, nun soll auf Wunsch der Schweizer Partner, die auch einen Großteil der Kosten tragen, ein Verein dafür gegründet werden, mit Sitz in der Schweiz.

Auf diesen Plan hätten sich die beteiligten Partner mit Stadt und Kanton Schaffhausen, den Städten Neuhausen und Stein am Rhein und eben der Stadt Singen besprochen und beschlossen diesen Verein zu gründen. Dadurch soll in Zukunft eine Mitgliederversammlung statt einer Lenkungsgruppe die nötigen Entscheidungen für eine Museumsnacht fällen, so Scheufele in ihrer Vorstellung.

Die Geschäftsstelle des künftigen Vereins soll nach den aktuellen Planungen dann in der Nachfolge von Marcel Zürcher dann Alexandra Lampater übernehmen, die bereits in Sachen „Erzählzeit“ (dieses Jahr leider auch wegen des Lockdowns ausgefallen). Der Verein wäre auch offen für weitere Mitglieder, die dann aber von der Mitgliederversammlung eingelassen werden müssten. Bisher werden noch Stockach und Diessenhofen als Mitglieder aufgeführt. Ein präzises Datum für die Gründung steht noch an. Die Museumsnacht 2021 könnte aber schon unter der neuen Trägerschaft stattfinden.

„Ich sehe es als Zeichen der Schweizer Partner, an diesem Veranstaltungsformat festzuhalten“, so Kulturamtsleiterin Catharina Scheufele in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Schule und Sport am Montag in der Singener Stadthalle.

Nach dem bisherigen Kooperationsmodell hatten die Stadt Schaffhausen 10.000 Franken, der Verein Agglomeration Schaffhausen 5.000 Franken, die Windler-Stiftung Stein am Rhein 6.000 Franken und die Stadt Neuhausen 3.850 Franken zum Budget beigesteuert. Singen war als einziger deutscher Projektpartner mit 3.000 Euro beteiligt. Dazu kamen diverse Sponsoren.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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