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Narren feiern Bergfest für den OB

#mehrzumthema: Fastnacht 2018
Fasnet fuzelle
Der »Schnitzwieb Verdienstorden 1. Klasse in Gold« wurde beim »Fasnet fuzelle« der Narrizella Ratholdi von Zunfmeister Sascha Hain (rechts) Präsident Martin Schäuble und Organisator Hansjörg Blender an die Brust gehängt.

»Fasnet fuzelle« mit Vorschau auf Narrizella-Saison/ Narrenspiegel Vorverkauf ab Samstag

Radolfzell. Unüberhörbar war der närrische Auftakt der Narrzilla in die sehr kurze Fastnachtssaison 2018 am Mittwochabend. Nach dem vielgelobten Dreikönigsfrühschoppen wurde mit drei Kanonenschüssen und Fanfarenklängen auf dem Markplatz der Event »Fasnet fuzelle« eingeläutet, bei dem in diesem Jahr im Vortragssaal der Sparkasse Unterstützern und Partnern das diesjährige Fastnachtsprogramm durch die Zunftoberen vorgestellt wurde.
Ganz gespannt sind die Narren dabei schon auf den Narrenspiegel im Milchwerk, der am Samstag, 27. Januar, 20.11 Uhr, im Milchwerk Premiere feiert, am Sonntag um 14.11 Uhr und 20.11 Uhr, wie am Montag um 20.11 Uhr nochmals aufgeführt wird, wie Zunftpräsident Martin Schäuble ankündigte. Thema wird in diesem Jahr unter anderem das »Bergfest« des OB sein, also die Halbzeit seiner ersten Amtszeit, zu der es eine richtig närrische Bilanz geben dürfte. Vieles sei da einfach eine Frage der Perspektive, wurde angekündigt. »Thermomix« ist ein weiteren Thema, in das sich vieles hineinpacken lässt, »Jobcenter« ein anderes, bei die Narretei zum Beruf erklärt werden soll. Im »Zentralfriedhof« könnten sogar die Bewohner mal zu Wort kommen. Und beim »Dinner en Blank«, eine Hommage an das Stadtjubiläum als »Hemdglonker im Sommer« will die »Seefunkgruppe« ihren 30. Geburtstag feiern und verspricht einige Sahnestücke. Stehgreifstücke wurden dazu an diesem Abend bereits präsentiert.
Der Vorverkauf für den Narrenspiegel startet am 13. Januar, 10 Uhr, im Zunfthaus.

Unter dem Titel »Musik Star« steht der Holzhauerball am 3. Februar, im Milchwerk ab 20.11 Uhr, für den man sich alsbald um Karten bemühen sollte, um um ein starkes Star-Image, wie an diesem Abend treffen vorgeführt wurde.
Beim großen Bürgerball, der auch wieder mit seiner »Preispolonaise« aufwartet, wird musikalisch dieses Jahr auf die Band »Sammeltaxi« gesetzt, nachdem man im letzten Jahr eine unglückliche Wahl getroffen hatte, kündigte Zunftmeister Sascha Hain an.
Längst viel mehr als ein »Altenkonzert« ist der musikalische Nachmittag am Fasnetsonntag ab 15 Uhr, der inzwischen schon als »Zeller Fasnetstadel« für die ganze Familie nach dem großen Umzug gehandelt wird und an den  im Anschluss die Jugenddisko als »Narrizella rockt« im Milchwerk steigt. »Da läuft die Werbung schon ganz fleißig über die sozialen Netzwerke«, freut sich Martin Schäuble, denn gerade für die Jugend zwischen 14 und 18 wolle man damit ein gutes Angebot machen.
Lothar Rapp, schon seit 18 Jahren Ehrenzunftmeister, ließ zumindest schon mal auf das Titelbild der Narrenzeitung »Kapedeschle« blicken, die am 31. März erscheint. Dem letztes Jahr verstorbenen Gustl wird damit ein kleines Denkmal gesetzt.
Ein Paar Orden durften hier beim »Fasnet fuzelle« auch nicht fehlen. Der selten Ausgegebene »Verdienstorden Schnitzwieb 1. Klasse« wurde von Sascha Hain dem Präsident Martin Schäuble (seit 1982 bei der Narrizella, seit 1999 Präsident) und Oberorganisator Hansjörg Blender (seit 1979 bei der Narrizella), den Zunfthausorden in Gold für Bernd Tetzlaff, den Zunfthausorden in Bronze für Monika Weishaupt vom Förderverein, dem Verdienstorden Schnitzwieb 1. Klasse an Stadtbaumeister Thomas Nöken wie den Verdienstorden »Kleiner Stern« an Dieter Karrer. Den Geehrten ist gemeinsam, dass sie sozusagen unersetzliche Helfer und Motoren der Narrizella Fastnacht sind. Einen dicken Dank zum Abschied bekam Gastgeber Peter Zinsmaier, der beruflich bald in den Ruhestand geht.
Detaillierte Infos zu den Veranstaltungen wie zum Vorverkauf gibt es zuhauf unter www.narrizella-ratoldi.de  (Fasnet)

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler

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