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Neubeginn auf einer Baustelle

Waldvogel Investitur
Der neue Leiter der Seelsorgeeinheit Gottmadingen, Dr. Jörg Waldvogel (rechts) beim Festgottesdienst mit Pfarrer Stoffel, Dekan Matthias Zimmermann und der neuen Gemeindereferentin Petra Kirchhoff beim Festgottesdienst in Gailingen. swb-Bild: of

Feierliche Investitur von Pfarrer Jörg Waldvogel für die Seelsorgeeinheit Gottmadingen

Gottmadingen/ Gailingen.  Mit einer feierliches Investitur wurde am Sonntag in Gailingen Pfarrer Jörg Waldvogel in sein Amt als neuer Leiter des Seelsorgeeinheit Gottmadingen durch Dekan Matthias Zimmermann eingeführt. Im selben Gottesdienst stellte sich auch Petra Kirchhoff als neue Gemeindereferentin der Gemeinde mit ihrem bewegten Lebenslauf und vielen Stationen den Gemeindemitgliedern vor.
Beide werden den Neubeginn freilich erst mal auf einer Baustelle vollziehen müssen. Denn nicht nur die Hauptkirche in Gottmadingen ist derzeit wegen Deckenschäden nicht zugänglich, von denen alle hoffen, dass sie bis zum Advent, wenn die Kirche ihr Patrozinium begeht, behoben sind. Auch das Pfarramt und Pfarrhaus werden aktuell noch umgebaut, so dass Dr. Waldvogel derzeit noch aus Radolfzell als seiner bisherigen Wirkungsstätte anreisen muss.
Dr. Waldvogel war einer von zwei Bewerbern für diese Position gewesen, wie der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Raphael Fischer auf Anfrage sagte. Der Pfarrgemeinderat wurde aber lediglich über den Sachstand informiert, die finale Entscheidung im März für die Neubesetzung fiel in Freiburg. Aber es sei eine gute Wahl gewesen, wie Fischer am Rande des Empfangs nach dem Festgottesdienst sagte.
Bereits im Juli hatte sich Dr. Waldvogel dem Gremium in Gottmadingen vorgestellt. Jörg Waldvogel selbst lobte die Seelsorgeeinheit, mit der er nun selbst seinen Neuanfang vollziehen kann. Besonders die Jugendarbeit sei sehr gut aufgestellt und die Gemeinde sei in der Zeit der Vakanz, Ende letzten Jahres hatte der bisherige Pfarrer Nikolaus Böhler seinen Aufbruch in Richtung Bodman-Ludwigshafen vollzogen, stark zusammengerückt. Die positive Energie sei nun bei seinen ersten Kontakten spürbar gewesen.
Petra Kirchhoff, sie neben Musik auch den Gesang zu ihren Leidenschaften zählt und die als Spätberufene über erste Kontakte in eine Frauengemeinschaft ihren neuen Beruf als Gemeindereferentin fand, ist seit 21 Jahren seit ihrem Neuanfang in verschiedenen Gemeinden tätig gewesen und war zudem 10 Jahre auch in der Notfallseelsorge aktiv gewesen. Wie Waldvogel auch, wolle sie gerne Neues gestalten und erhofft sich dafür die nötigen Freiräume in der Seelsorgeeinheit.

Mehr Bilder von der Einführung gibt es in unserer Galerie.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler