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Neuer Streik fürs Klima

Fridays for Future
Das Bild zeigt die erste »Fridays for Future«-Demonstration, die 2019 in Radolfzell stattfand. Am Freitag soll erneut für den Klimaschutz demonstriert werden. swb-Bild: Archiv/dh

Auch in Radolfzell wird am Freitag wieder demonstriert

Radolfzell. Am 24. September streikt »Fridays for Future« auch in Radolfzell neben mehreren hundert Orten in Deutschland und vielen Ländern weltweit. Die Demonstration beginnt in Radolfzell am 24. September um 15.30 Uhr am Seetorplatz und endet mit einer Anschlusskundgebung auf dem Marktplatz. Unter dem Motto #AllefürsKlima werden zwei Tage vor der Bundestagswahl tausende Menschen auf die Straße gehen und für eine klimagerechte Politik protestieren, die die 1,5°C-Grenze des Pariser Klimaabkommens einhält. »Wir streiken, weil wir gerechte Klimapolitik für alle verlangen, die jetzt handelt und nicht die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen aufs Spiel setzt«, sagt Lisa Osswald von FFF-Radolfzell. »Die nächste Koalition ist die letzte, die die Klimakrise noch eindämmen kann. Wir fordern alle auf, mit uns gemeinsam die Stimme für mehr Klimaschutz laut zu machen«, ergänzt sie weiter. »Keine Partei hat einen 1,5°C-Plan im Wahlprogramm vorgelegt. Wir müssen zeigen, dass wir die nächste Regierung nicht damit durchkommen lassen, globale und regionale Ungerechtigkeiten weiter anzufeuern. Dazu sind grundlegende strukturelle Veränderungen in progressiven Koalitionen notwendig. Die letzten Jahre haben gezeigt: Ohne uns alle auf den Straßen wird sich nichts ändern«, fügt Carolina Groß hinzu. Die AktivistInnen fordern, Probleme bei der Wurzel zu packen und nicht auf klimapolitische Leuchtturmprojekte zu setzen. Aktuelle wissenschaftliche Berichte zeigen, dass die Klimakrise weiterhin angeheizt wird. Im Jahr 2021 ist ein historischer Emissionsanstieg zu erwarten.

Quelle: Fridays for Future

Wochenblatt @: Redaktion


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