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Neuer Wald mit BürgerInnen-Unterstützung

Hohenfels
Die Helferschar vor der Punschpause mit Bürgermeister Florian Zindeler und Revierförster Joachim Wingbermühle (rechts). swb-Bild: of

Gute Resonanz auf Pflanzaktion im Wald zwischen Kalkofen und Selgetsweiler

Hohenfels. Das Waldstück ist weit entlegen, doch am Freitagnachmittag war es stattlich bevölkert. Rund 50 EinwohnerInnen der Gemeinde Hohenfels waren einem Aufruf von Bürgermeister Florian Zindeler für eine Pflanzaktion gefolgt. Diese hätte eigentlich schon im Frühjahr im Rahmen der »1.000-Bäume Aktion« des Landes stattfinden sollen, bei der in Hohenfels gar 4.000 junge Bäume als Ersatz für die durch den Klimawandel geschädigten Reviere gesetzt wurden. Doch damals ging das nicht wegen der damals strengen Corona-Beschränkungen.

Weil der Gemeinde aber die Beteiligung der Bürger an ihrem Wald wichtig ist, wurde die Aktion nun nachgeholt, auch trotz der ersten Schneeflocken auf dem Höhenzug zwischen Kalkofen und Selgetsweiler, wo nun eine riesige Lichtung wieder Wald werden soll. Rund 800 Erlen und 400 Eichen wurden als neuer Nachwuchs unter der fachlichen Anleitung von Revierförster Joachim Wingbermühle mit den rund 50 HelferInnen und Mitarbeitern des Forsts gepflanzt.Dabei sind die jungen Eichen mit besonderen Hülsen geschützt: die sind in feier Fläche nicht nur frostempfindlicher, ihnen können auch Rehe ganz schön zusetzen, durch Verbiss und wenn sich die Böcke ihre Geweihe fegen.

Um das Thema Trockenheit geht es auch nach den Dürresommern in Wäldern hier oben an der Wasserscheide zwischen Donaus und Rhein weniger, erklärte Revierleiter Joachim Wingbergmüse bei der Pflanzaktion. Eher viel Feurchtigkeit ist hier in den Waldgebieten zu finden. Der Borkenkäfer hat sein Unwesen hier aber genauso getrieben und viele Notfällungen nötig gemacht. Das nun bepflanzte Waldstück mit doch einigen Hektaren größe hatte die Gemeinde Hohenfels vor einigen Jahren erworben gehabt.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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