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Neuer Wohnraum am Mühlenbach

Neubau Altes Rathaus
Von links: BM Mayer, Vorstand Marco Bächle, Bauamtsleiter der Gemeinde Hilzingen Günther Feucht, Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Hertrich, Vorstand Stefan Andelfinger, Leitung Großprojekte Florian Schellhammer. swb-Bild: Gemeinde Hilzingen

Wohnbaugenossenschaft Familienheim Bodensee bebaut das Areal am Alten Rathaus

Hilzingen. Der Bedarf nach Wohnraum ist auch im Hegau nach wie vor groß. Um diesem Mangel entgegenzu- wirken, erstellt nun die Wohnbaugenossenschaft Familienheim Bodensee in der Gemeinde Hilzingen zwei Neubauten mit 22 Mietwohnungen in bester Innerortslage.

Auf dem Areal am Alten Rathaus soll das städtebauliche Quartier »Wohnen am Mühlenbach« entstehen, das den Bereich am frisch renaturierten Mühlenbach aufwerten wird, erklärte Bürgermeister Holger Mayer, als das Projekt vor Ort vorgestellt wurde: »Das ist ein gutes Beispiel für innerörtliche Verdichtung, die zudem mehr Leben in die Ortsmitte bringen wird.«
Die beiden Neubauten der Familienheim Bodensee sind bereits im Bau. Dort werden je elf moderne, hochwertige und barrierearme Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen mit Aufzug sowie einer Tiefgarage mit zwölf Stellplätzen und elf Außenstellplätzen entstehen, die zur Vermietung angeboten werden. Die Gebäude erfüllen den KFW-55-Standard, Heizquelle ist eine Holz-Pelletanlage kombiniert mir einem energiesparenden Gasbrennwertkessel.
Ein weiteres Bauprojekt – allerdings mit Eigentumswohnungen – wartet noch auf die Baugenehmigung. Zudem soll das Alte Rathaus rundum saniert und ebenfalls für Wohnzwecke umgewandelt werden.
Holger Mayer ist es wichtig, dass sich die Bebauung im Kernort und seinen Ortsteilen nach der Realisierung des Neubaugebiets Steppachwiesle eher moderat entwickelt.
Denn mit jedem Neubaugebiet, das entsteht, werden nicht nur Flächen versiegelt, sondern man muss auch die Infrastruktur wie Kindergarten und Schule anpassen.
Bei der Planung möchte man deshalb so wenig wie möglich Fläche im Außenbereich verbauen, sondern mehr auf Baulücken setzen. Auch seien die neuen Baugebiete sehr verdichtet. »Die Bauplätze sind kleiner als früher und die Vorgaben für Bauherren für Klimaschutz und Ökologie sind strenger«, weiß Bürgermeister Mayer.

Wochenblatt @: Ute Mucha


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