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NordArt-Festival jetzt auf vier Bühnen

Lara Stoll Nordart
Lara Stoll gibt sich beim NordArt-Festival 2021 mit »Gipfel der Freude« die Ehre. swb-Bild: Simon Habegger/ Veranstalter

12. Auflage bringt wieder Kleinkunst vom Feinsten nach Stein am Rhein

Stein am Rhein. Wie bei vielen anderen Festivals, so mussten auch die NordArt-Macher Simon und Leila Gisler wie Katja Baumann lange bangen, ob das zu großen Teilen schon in dieses Jahr verschobene 12. Festival in Stein am Rhein auch wirklich stattfinden kann. Schließlich kann man so etwas nicht einfach aus dem Ärmel schütteln sondern benötigt Perspektive. Und die gab es rechtzeitig, so dass vom 11. bis 21. August 35 KünstlerInnen mit 23 Produktionen begrüßen kann.

Und erstmals gibt es in diesem Jahr vier Bühnen und mit dem auch schon zur Museumsnacht genutzten Kreuzgang des Kloster St. Georg eine zweite Open-Air-Bühne. Das alles ist ein wenig Corona und der Pflicht zu Abstand und Entzerrung geschuldet. Doch es soll das beste daraus gemacht werden, ist der Wille der Organisatoren die die Perle ihres Festivals weiter wachsen lassen wollen.

Neu werden in diesem Jahr erstmals "Hörtouren" angeboten, mit denen man sich rund 45 Minuten auch als Familie auf interessante Wege durch die Stadt begeben kann, ganz unabhängig. Aufgrund der mangelnden Planungshorizonte müssen die Nordart-Fans in diesem Jahr aber leider auf das Straßentheater verzichten, das immer ein ganz großer Magnet war. Dafür werde auf der (neuen) Schiffslände in den Festivaltagen eine besondere Installation entstehen, kündigen die Organisatoren an.

Und was das Programm betrifft, so sollte man sich bald um Karten kümmern, denn es ist höchst spannend, geistreich und lässt auch dem in der Schweiz gepflegten Hang zur Groteste die nötige Luft. Am 25.Juni startet der Vorverkauf über die Homepage www.nordart.ch

Eröffnet wird mit Alex Porter am 11. August, »Heimspiel« heißt es am 12. August mit Jorbert & Pancetta, Lara Stoll (die Ex-Steinerin) macht sich am 13. August auf auf ihre "Gipfel der Freude", eine ganze Lebensgeschichte aus Argentinien verspricht Alexandra Prusa am 13. und 14 August, Stefan Waghubinger (14. August) ist mit dabei, Manuel Stahlberger (17./18. August), Ohne Rol (18. August), Diego Valsecchi & Krishan Krone (19. August), zum Finale das »Duo LunaTic" und noch viel mehr. Die Karten dürften schnell wegsein, vor allen nach so vielen Monaten Entzug.

Ein besonderer Tipp ist auch des diesjährige "Jungsegler"-Contest mit vier nominieren Nachwuchstalenten, die hier einen Preis in Form einer Tournee gewinnen können. Da spielt auch das Lampenfieber richtig mit. Auch dazu gibt es weitere Informationen über www.nordart.ch

 

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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