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Notbetreuung in den Singener Kitas wird verlängert

Kita Regenbogen
Der Regenbogen wird erneut zum Symbol für geschlossene Kitas, in denen nur Notbetrieb möglich ist. swb-Bild: of / Archiv

Bürgermeisterin Seifried wünscht sich Konzepte, wie die Schließung ab Februar wieder aufgehoben werden kann

Singen. Nach der aktuellen Entscheidung der Landesregierung, dass die Kitas noch bis Ende Januar geschlossen bleiben sollen, informiert Bürgermeisterin Ute Seifried die Singener Eltern nun in einem Schreiben, dass die Notbetreuung in den städtischen Kitas bis Ende Januar weiter gewährleistet sei. An den Vorgaben für die Notbetreuung ändert sich aber aktuell nichts.

Bürgermeisterin Ute Seifried steht hinter dem Aufruf des Ministerpräsidenten und schreibt dazu in ihrem Brief an die Eltern: „Ich unterstütze dringend den Appell von Herrn Kretschmann, dass die Notbetreuung von Eltern nur in Anspruch genommen werden soll, wenn dies zwingend erforderlich ist. Nur wenn wir alle unsere Kontakte weiterhin deutlich einschränken, können wir bald wieder mit Lockerungen rechnen. Gleichzeitig wünsche ich mir, ebenso wie unsere Kultusministerin Eisenmann, dass wir jetzt an Konzepten arbeiten, damit unsere Kitas und Schulen ab Februar wieder öffnen können, denn unsere Kinder brauchen andere Kinder und ihre gewohnte Tagesstruktur.“

Der Städtetag Baden-Württemberg diskutiert aktuell mit der Landesregierung die Möglichkeit der Übernahme der Elternbeiträge in den Kitas für den Zeitraum der Schließung. Die Städte sind aufgefordert worden, diesen Verhandlungsprozess mit der Landesregierung abzuwarten, bevor in den Kommunen dazu Entscheidungen getroffen werden. Die Bürgermeisterin bitte daher die Eltern noch um etwas Geduld. Sobald es dazu Entscheidungen gibt, werde sie umgehend alle informieren, so Ute Seifried in ihrem Elternbrief.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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