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Ordentlich viele Orden

Laufnarren
Ordensmeister Wolfgang Reuther (links) und Narrenrichter Jürgen Koterzyna (rechts) würdigten Männer, die vor fünf und sechs Jahrzehnten zu Laufnarren geschlagen worden waren. swb-Bild: sw

Dreikönigssitzung: Ehrenzeichen für männliche Verdienste

 

 

 

Stockach. Natürlich hatte er wieder ein paar seiner berühmt-berüchtigten Sprüche parat: Sie sollten die Treppe, auf der sie sich zum Foto aufstellten, nicht mit der Himmelsleiter verwechseln, witzelte Ordensmeister Wolfgang Reuther voll schwarzem Humor und spielte damit auf das Alter der Männer an. Sie waren vor 50 und 60 Jahren zu Stockacher Laufnarren geschlagen worden und wurden nun während der »Dreikönigssitzung« des Narrengerichts und seiner Gliederungen aus Anlass dieses Jubiläums weiter mit Edelmetall geadelt. 

 

Vor sechs Jahrzehnten erhielten den Laufnarrenschlag Siegfried Bayer, Hans Gommeringer, Fritz Metterhauser, Hubert Mühlherr, Karl Rudigier, Hans-Jürgen Liebele und Edwin Wegmann. Auf 50 Jahre als Stockacher Laufnarr können zurückblicken Albert Blässing, Reinhold Buhl, Dr. Konrad Deufel, Hans-Peter Jonetzek, Otto Knoll, Gerhard Michel, Heinrich Stier und Bernd Weber zurückblicken. Seit einem Vierteljahrhundert können sich mit der Laufnarrenkappe schmücken Dr. Rüdiger Beck, Ingo Bräuer, Andreas Dangel, Sven Römer, Roland Schönherr, Wolfgang Ziegler und Harald Hahn. 

 

Die rein männlichen Namen sind kein Zufall - Auszeichnungen sind in der Stockacher Fasnet allein den Narren vorbehalten. Die Närrinnen gehen leer aus. Doch, so tröstet Narrenrichter Jürgern Koterzyna, die engagierten Damen der Stockacher Fasnet können weiterhin Edelmetall der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) erhalten. 

 

 

 

 

 

Wochenblatt Redakteur @: Simone Weiß