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Quartiersprojekt in Mühlhausen wird vom Land gefördert

Quartiersplan
Für die Sozialraumentwicklung rund um das geplante Mehrgenerationenprojekt in Mühlhausen hat die Gemeinde jetzt einen Zuschuss bekommen. swb-Bild: Archiv

Sozialministerium gab Zuschuss für Sozialraumentwicklung bekannt

Mühlhausen-Ehungen/ Stuttgart. 24 kommunale Projekte zur Entwicklung von alters- und generationengerechten Quartieren bekommen insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Das Ministerium für Soziales und Integration fördert die Projekte im Rahmen der 13. bis 15. Runde des Förderprogramms „Quartiersimpulse“. Die Impulsförderung geht in der 15. Runde mit 85.000 Euro auch an die Gemeinde Mühlhausen-Ehingen, wie Sozialminister Manne Lucha am Freitag in Stuttgart bekannt gab. Das ist höchstmögliche Fördersatz für Gemeinden. Auch die Landtagsabgeordnete Dorothea Wehinger gratulierte zur Förderung.

Das Quartierskonzept für seniorInnengerechtes Wohnen wird in der Gemeinde schon länger vorbereitet und es gibt auch sehr konkrete Pläne. Eine Zukunftskonzeption inklusive Sozialraumstudie hatte die Gemeinde Mühlhausen-Ehingen schon 2014/2015 mit ihren BürgerInnen entworfen. Für den Ortsteil Mühlhausen soll jetzt im vorliegenden Quartiersprojekt eine Basis geschaffen werden, in welcher vor allem die Bürgerschaft selbst gefordert ist, wenn es um die Konzipierung und den Aufbau von gegenseitigen, nachbarschaftlichen Diensten, interessanten offenen Treff- und Begegnungsangeboten und der Einrichtung von pflegeentlastenden Tagesangeboten geht.

Dringender Handlungsbedarf ist laut der Information des Ministeriums zudem auch deshalb gegeben, da außerdem zeitnah eine neue belebte Ortsmitte auf dem „Alten Sportplatz-Areal“ mit Begegnungsstätte, Mehrgenerationenwohnen unter anderem und einer im Gemeinwesen integrierten betreuten Wohngemeinschaft entsteht. Verstärktes Bürgerengagement und profunde Bündnispartner (z. B. Caritas, AK Senioren) sollen Projekte mit auf einen nachhaltigen Weg bringen, so die Vorstellung des Projekt durch das Sozialministerium.

„Wir freuen uns, den 24 Quartiersprojekten in ganz Baden-Württemberg diese gute Nachricht überbringen zu dürfen. Das bedeutet 24-mal gelungene Zusammenarbeit zwischen Kommune und Zivilgesellschaft, 24-mal wird gemeinsam gestaltet“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Freitag (16. April) anlässlich der Bekanntgabe der geförderten Projekte in Stuttgart. „Die Entwicklung von lebendigen Quartieren, in denen man sich in jedem Alter und jeder Lebenslage wohlfühlt, trägt maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Deshalb verdienen sie gerade auch in diesen unruhigen Zeiten Aufmerksamkeit.“

Um gefördert zu werden, bedarf es neben Formaten zur Bürgerbeteiligung auch der verbindlichen Mitwirkung von zivilgesellschaftlichen Organisationen.

 

 

Wochenblatt @: Oliver Fiedler