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Roboterwettbewerb im Blick

Beethovenschule Roboter
Dank der Spende zweier Stifungen kan sich die Beethovenschule über Roboter-Sets im Wert von 7.500 Euro freuen. swb-Bild: stm

Sets im Wert von 7.500 Euro für die Beethovenschule

Singen. Manchmal muss man sich ein hohes Ziel stecken: So wie einige Schüler der Beethovenschule und ihr AG-Lehrer Johnnnes Thieme. Damit jeder von ihnen einen eigenen Roboter programmieren kann, hatten sie beschlossen, selbst Spendengelder zu akquirieren. Denn das Jahresbudget der Schule reicht hierfür nicht aus: Und sie waren erfolgreicher als sie selbst erwartet hatten: 

Von der Helmut Fischer Stiftung aus Sindelfingen erhielten sie hierfür 4.500 Euro von der Vektor Stiftung in Stuttgart 3.000 Euro. Die Freude war am Mittwoch in Mensa der Beethovenschule groß: Zehn Basis- und fünf Ergänzungssets (Education) von »Lego Mindstorms« sowie zehn Laptops wurden hiervon angeschafft. Wie Johannes Thieme erklärte, hätten den Schüler hiermit einiges vor. Ziel sei ein Roboterwettbewerb, so der Ingenieurwissenschaftler, der dank des Programms »Teach first« nach seinem Studium für zwei Jahre an der Beethovenschule arbeitet. Schulleiter Oliver Schmohl freut sich über die besondere AG, macht sie die doch oft sehr abstrakte Naturwissenschaft für Schüler erlebbar.

Und Achtklässler Felix Kubina, der seit Beginn der AG mit dabei ist, betonte bei der Übergabe: »Das wichtigste außer Programmieren und Koordinieren – man lernt Teamfähigkeit. Und die Einsatzmöglichkeiten der »Roboter-Sets« sind vielfältig: Thieme kennt Schüler, die damit eine »Frühstücksmaschine« gebaut haben, die ein Nutellabrot schmieren konnte, aber auch die Programmierung als »Ostereimalautomat« oder Erkundungsroboter zum Einsammeln von Gegenständen und vieles mehr ist möglich.

Wie der Doktorand der Helmut Fischer Stiftung, Oliver Ochs, der extra aus München zur Übergabe anreiste, den Beethoven-Schülern erklärte: »Die Anwendungs-Programmierung können sie immer wieder nutzen, etwa im Bereich Sensorsteuerung« – auch im Studium arbeite er noch mit solchen Sets, so Ochs.

Wochenblatt @: Stefan Mohr