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Schifffahrt unter Freunden als Zeichen über die Grenze

Sternfahrt
Ein reihe von Bürgermeistern schwang die Fahnen zur Sternfahrt - als Mitglieder des Tourismusverein "Regio Konstanz Bodensee Hegau"

Verspäteten Saisonstart nach dem Corona-Lock-Down am Freitag vollzogen

Radolfzell. Die Grenzöffnung zwischen Deutschland und der Schweiz wurde am Freitag auf dem Untersee mit einer grenzüberschreitenden »Sternfahrt unter Freunden« zelebriert und damit wurde auch symbolisch ein Zeichen für den grenzüberschreitenden Tourismus gesetzt.

Erst jetzt könne die Saison mit Verspätung und noch einigen Einschränkungen, zum Beispiel der Maskenpflicht auf den Schiffen auf deutscher Seite und Abstandsregeln durch die Corona-Verordnungen beginnen, befand der Radolfzeller OB Martin Staab und Vorsitzende der Tourismus Organisation "Regio Konstanz Bodensee Hegau« vor dem Zusammentreffen der vier Motorschiffe »Stadt Radolfzell« von den Bodensee-Schiffsbetrieben, der MS Arenenberg der Schweizer Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh), der »Alet« des Bootsbetriebs Baumann aus Allensbach und der »MS Seestern« von Schifffahrt Lang von der Höri, die von zahlreichen privaten Booten einschließlich Jazzband begleitet wurden, an welche zuvor Fähnchen verteilt wurden.

Auch Landrat Zeno Danner zeigte sich erleichtert, über die Öffnung der Grenze, die aus seiner Sicht viel zu lange geschlossen blieb. Er sei damals tief geschockt gewesen, wie auf einmal Grenzzäune aufgestellt worden seien in einer Region, die so tief miteinander verwoben sei. »Ich bin froh, dass die außergewöhnliche Belastung der geschlossenen Grenzen endlich vorbei ist und das zusammen kommt, was auch zusammen gehört«, so Danner.

»Jetzt heißt es wieder: Willkommen an Bord zum grenzüberschreitenden Schifffahrtserlebnis und Untersee und Rhein«m schickte der Geschäftsführer der URh, Remo Rey, als Grußwort der bei dem munteren Happening mit reichlich ausgetauschten Sekt über die sich begegnenden Schiffe hinweg und dem gemeinsamen Hupkonzert vom Schweizer Motorschiff aus begleitete.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler