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Schutz steht an oberster Stelle

Boelle
Oliver Ley, Centerleiter von Südstarn Bölle blickt in die Zukunft und hofft auf die Zeit nach Corona. swb-Bild: Bischofberger/Archiv

Werkstatt offen, aber kein »Boxenstopp« am 3. April bei Südstern Bölle

Singen. Im Land der Autobauer schreckte am letzten Dienstag die Meldung auf, dass aufgrund der Corona-Pandemie nach Volkswagen, auch Daimler einen Großteil ihrer Produktion in Europa in den nächsten Wochen aussetzen. Auswirkungen der zur Eindämmung der verordneten Schließung der Automobilhäuser, die auch in der Region ab Donnerstag letzter Woche keine Autos mehr verkaufen dürfen.

Laut Oliver Ley, Centerleitung bei Südstern Bölle, seien die beiden Autohäuser in Singen und Konztanz bis auf weiteres zu. Auch Ersatzteile und Assecoires dürfen nicht mehr verkauft werden.

Natürlich habe die Werkstatt bei Südstern Bölle regulär geöffnet, um Reparaturen durchführen zu können, klärt Ley auf. Derzeit würden bei den Mitarbeitern jedoch Überstunden abgebaut, hier könne man von guten Zeiten zehren. Doch bei Südstern Bölle steht das Thema Kurzarbeit an, so Ley. Gerade auch mit Blick auf seine topmotivierten und bestens qualifizierten Mitarbeiter habe er in der aktuellen Lage ein ambilvalentes Gefühl. Zum einen habe er eine betriebliche Verantwortung für das Unternehmen, doch der gesundheitliche und moralische Schutz der Mitarbeiter und Kunden müsse ganz oben stehen, betont Ley.

Ein weiteres Beispiel, wo Südstern Weitblick beweist: Am übernächsten Samstag sei eigentlich ein »Boxen-Stopp« in der Werkstatt geplant, bei dem vier Kunden gleichzeitig ein Reifenwechsel durchgeführt worden wäre. Doch dieser sei, da sonst zu viele Kunden gleichzeitig dagewesen wären, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden, erklärt Ley. Wie viele hofft er, wenn es schwarz gibt, dann gibt es auch ein Weiß – auf ein Ende der Krise.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler