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Seniorenrat nimmt Arbeit auf

Seniorenrat Radolfzell
Der neue Radolfzeller Seniorenrat. zusammen mit OB Staab (Hintere Reihe rechts). Auf dem Bild fehlen: Doris Baier, Mario Borromeo-Ferri und Jürgen Schraff. swb-Bild: dh

OB Staab verabschiedet die scheidenden Gremiumsmitglieder »in den Ruhestand«

Radolfzell. Am vergangenen Freitag traf sich der neu gewählte Radolfzeller Seniorenrat zu seiner Konstituierenden Sitzung im Bürgersaal des Rathauses. Oberbürgermeister Martin Staab nutzte die Gelegenheit, um zunächst den acht ausscheidenden Gremiumsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit auszusprechen. »Ich habe den scheidenden Seniorenrat immer als sehr konstruktives Gremium erlebt, das auch immer den Blick über den Tellerrand seines Fachgebiets hinaus gewagt hat«, so Staab.

Mit der Wahlbeteiligung von 27,5 Prozent zeigte sich der Rathauschef zufrieden. Leider habe es allerdings nur elf Bewerber für die neue Legislaturperiode gegeben. »Da hatten wir uns mehr erhofft aus dieser Bevölkerungsschicht, die immerhin 30 Prozent der Radolfzeller Einwohnerschaft ausmacht«, betonte Staab.
Vier Mitglieder aus dem Alten Gremium hatten sich erneut der wahl gestellt (das WOCHENBLATT berichtete), acht Seniorinnen und Senioren konnten vom OB »in den Ruhestand« verabschiedet werden. 

Der bisherige Vorsitzende des Seniorenrats, Xaver Müller erklärte, dass es ein bisschen sei wie in der Postkutschenzeit. Damals habe man genau wissen müssen, wie weit die Pferde gehen können, bevor sie gegen frische, ausgeruhte getauscht werden mussten. »So ist es auch mit dem Seniorenrat, und deshalb ist es gut, dass sich acht neue Kräfte gefunden haben damit die Kutsche weiter fahren kann«, so Müller.
Als Zentrale Themen in der Arbeit der vergangenen Jahre machte Müller die Pflege, das Thema Wohnen im Alter, die Nahversorgung und Altersarmut aus. Diese werden mit Sicherheit auch den neuen Rat weiter beschäftigen ist sich Müller sicher.


Wochenblatt Redakteur @: Dominique Hahn