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Sielmann-Weiher hat jetzt einen Vornamen

Sielmann-Weiher
Der Sielmann-Weiher wurde im Rahmen in einer internen Veranstaltung in »Heinz-Sielmann-Weiher« umbenannt um den Intitíator des Biotopverbunds besser in Erinnerung zu bringen. swb-Bild: Gemeinde/ Bossenmeier

Tierschützer und Stifter soll so besser in Erinnerung bleiben

Rielasingen-Worblingen. Als Sielmann-Weiher ist er in der Gemeinde längst eingeführt, nun hat der Teich, der Teil des Biotopverbunds am Bodensee ist, auch einen Vornamen bekommen, wie Pressestelle der Gemeinde berichtet. Die Sielmann-Stiftung stattet derzeit alle ihre Sielmann-Weiher mit dem Vornamen aus, denn durch die Ergänzung des Vornamens wird der bekannte Tierfilmer und Naturschützer Heinz Sielmann gewürdigt und der Name wieder bekannt gemacht, so das Ansinnen.  Im Rahmen eines nichtöffentlichen Festakts am Gelände des nun umgetauften »Heinz-Sielmann-Weiher« oberhalb des Naturbad Aachtal fand dieser Tage die offizielle Namensgebung statt.

„Der Name Heinz Sielmann droht zu verblassen, da viele der jüngeren Generationen sich nicht an ihn erinnern können“, so Michael Beier, Vorstandsvorsitzender der Heinz-Sielmann-Stiftung. 2004 initiierte Professor Heinz Sielmann und Professor Doktor Peter Berthold das Projekt „Sielmanns Biotopverbund Bodensee«. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gemeinden wurden unter anderem neue Biotope für Tiere und Pflanzen geschaffen und bestehende aufgewertet.

Das Stillgewässer in Worblingen entwickelte sich seit dem Spatenstich 2017 zu einem Kleinod in der Gemeinde. Bürgermeister Ralf Baumert betonte in seiner Ansprache, dass sich inzwischen 70 verschiedene Vogelarten angesiedelt hätten. Gerade in Corona-Zeiten hätten die Menschen wieder die Schönheit und Vielfalt der Heimat entdeckt und schätzen gelernt.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler