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Singen spielt die erste Geige der Region

Singen aktiv
Beeindruckend konnte die Bilanz von Singen aktiv und das Unternehmen 3A-Composites bei der Hauptversammlung am Dienstagabend präsentiert werden. swb-Bild: of

Eine starke Bilanz, und auch forsche Blicke in die Zukunft prägten die Hauptversammlung von „Singen aktiv“ am Dienstagabend

Singen. „Das Brutto-Inlandsprodukt der dynamischen Wirtschaftsstadt Singen ist inzwischen geschätzt auf zwei Milliarden Euro angewachsen", konnte Dr. Gerd Springe als Vorsitzender des Standort-Marketing „Singen aktiv“ in seiner Bilanz mit vielen Erfolgsgeschichten vermelden. Singen sei  Chancenstandort und wo Chancen seien, da investeriere man und da ziehe man hin, zeigte er sich weiter erfolgsbewusst  für den Standort bei der Hauptversammlung im „Technikum von „3A Composites“ auf dem  Areal der „ALU“ am Dienstagabend.

Geschäftsführerin Claudia Kessler-Franzen konnte die Erfolgsgeschichte gleich noch mit der Aufreihung der vielen Jahresaktivitäten fortsetzen. Sie sieht die Stadt durch das Bodensee-Standortmarketing und die Cluster-Initiativen in der Vierländer-Region denn  als Teil eines Netzwerks mit vier Millionen Einwohnern und rund 2,2 Millionen Arbeitsplätzen. Und dort sei Singen in der ersten Reihe mit dabei: „Wir haben in der Region die beste wirtschaftliche Relation im Bezug auf die Einwohnerzahlen,“ machte sie in ihrem Bericht deutlich. Durch seine Vielfältigkeit und auch die weitere Unterstützung von Existenzgründern trotz weiter zurückgehender Zahlen sorge man  auch möglichen Krisen vor, auch wenn sie augenblicklich aufgrund der Konjunktur sehr ferne schienen.  Und selbst das Stadtfest kann sie aufgrund seiner integrativen Funktion hier in dieses Erfolgskonzept mit einreihen.

Die Innenstadt selbst sieht sie in einer sehr agilen Entwicklung, baulich am Bahnhofplatz und in der Hegaustraße, inhaltlich mit einer Aktion wie „KNSTHNDL Singen 2018“ mit 14 Künstlern mit einer Aktion über 11 Wochen hinweg mit dem WOCHENBLATT, mit der die Stadt „Crossmarketing“ ganz erfolgreich platziert habe. Die neue Union mit der Wirtschaftsförderung der Stadt sei ein weiterer Baustein für die weitere Stärkung der Leistungsfähigkeit der Stadt.  18 Monate vor der Eröffnung des „CANO“ habe man inzwischen eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um die Zeit optimal zuR Vorbereitung zu nutzen und Entwicklungen abzustimmen.  Wir sind auch sehr dankbar, dass sich ECE schon jetzt hier so einbringt, erwähnte Dr. Springe in seinem Ausblick.

Singens OB Bernd Häusler bemerkte, dass man noch nie viele Arbeitsplätze wie jetzt habe, es gäbe so viele Einpendler wie noch nie und es werde in die Stadt so viel Investiert wie noch nie. Derzeit müsse man ein neues Flächenmanagement entwickeln, denn ,man habe keine Gewerbeflächen mehr um die Stadt weiter zu entwickeln. Hier soll es Neuigkeiten am heutigen Mittwoch im Rahmen des Planungsausschuss geben, kündigte Häusler an. Auch das Einzelhandelskonzept werde man nun angehen, innerhalb seiner Rolle als Kultur und Freizeitstandort, so Häusler. 

Dr. Thomas Daum als Gründungsmitglied nahmt die Entlastung vor: „Dass Singen brummt, das hängt auch damit zusammen, wie emsig dieses Team arbeitet, das sich trotz nur vier Mitarbeitern sehr erfolgreich engagiert."

Abschied genommen werden musste in der Versammlung von Kassier Udo Klopfer, der ja auch im Sommer seinen Posten als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hegau-Bodensee beendet. Die Nachfolge hatte bereits der Vorstand geregelt. Klopfers Nachfolger als Chef der Bank, Alexander Endlich, wird auch die Nachfolge als Schatzmeister übernehmen.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler