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Singens neues Südquartier nimmt Formen an

Spaten Oberzellerhau
Viele Köpfe machten es möglich, die Pläne für den Neubau der Oberzellerhau in nur 14 Monaten umzusetzen. Das ging beim Spatenstich nur in mehreren Reihen um beim Abstand zu bleiben. swb-Bild: of

Nach dem Baubeginn fürs Hotel nun Spatenstich für das Oberzellerhau-Projekt

Singen. Gewaltige Veränderungen wurden rund um den Hegautower an der Singener Wehrdstraße gestartet. Nachdem schon vor einigen Wochen in aller Stille mit dem Bau des neuen Hotels der Kette "Ibis" begonnen wurde, startete nun am Dienstag die Baugenossenschaft Oberzellerhau mit einem offiziellen Spatenstich "Mit Helm und Maske", so die Vorschrift, ihr großes Wohnprojekt offiziell, mit dem auch eine große Filiale des Discounters Aldi umgesetzt wird, wie der Vorstand der Baugenossenschaft Thomas Feneberg Stolz vermelden konnte. Bis 2024 wird nun hier eine Baustelle sein, die das Gesicht des Gebiets mit Anschluss an die Rielasinger Straße markant verändert würde. Die OSWA, die damals viele Immobilien der früheren GVV Singen übernommen hatte, tritt hier erneut für die Oberzellerhau als Generalübernehmer auf. Es ist schon das vierte gemeinsame Projekt so Markus Oswald, der beim Spatenstich mit dabei war.

Die Planung und Entwicklung dieses Projekts ist für Feneberg ein Paradebeispiel für die effektive und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. In nur 14 Monaten wurden vom Grundstückserwerb durch die BGO, die Konzeptentwickung und Planung, die Erarbeitung eines neuen VEP und Durchführungsvertrages bis hin zur Baugenehmigung alle Hürden gemeinsam durch die BGO, die OSWA und den Fachbereich Bauen der Stadt Singen gemeistert.

"Mit dem Neubau von 86 neuen Wohnungen, davon 40 barrierefrei, werden wir nicht nur nachgefragten Wohnraum für unsere Stadt schaffen, sondern das Wohngebiet nachhaltig entwickeln und das Stadtbild aufwerten. Wir wollen unseren Mitgliedern nicht nur modernen und komfortablen Wohnraum bieten, sondern durch die Gestaltung der Innenhoffläche die Kommunikation unter den Bewohnern stärken und einen Ort des Miteinander schaffen", unterstrich Feneberg zum offiziellen Akt. "Durch die Integration des Nahversorgers und die Zusammenarbeit mit ALDI Süd erzielen wir eine Win-Win-Situation, da dieser nicht nur die Wohnbevölkerung versorgt, sondern tagsüber auch die Bedürfnisse der Beschäftigten in den nahe gelegenen Dienstleistungsgebäuden bedienen kann, ist Feneberg sicher, der auch von Singens OB Bernd Häusler viel Rückenwind bekam. Der zeigte sich über die gute Zusammenarbeit sehr zufrieden, vor allem dass die Vision "Singen Süd", die hier in Sachen Städtebau schon vor vielen Jahren entwickelt wurde, nun doch umgesetzt werde. Für das Gebiet gibt es ja noch weitere Pläne für ein großes Parkhaus und ein riesiges Bürogebäude an der Maggistraße, die auch schon die Gremien passiert haben.

Von ALDI Süd waren Daniel Burkhard und Ralf Breitkopf als Leiter Filialentwicklung Aldi Süd beim Spatenstich mit dabei. Der Handelskonzern will hier in Singen auf 1.050 Quadratmetern in "Frische-Zentrale" im neuen Design der Marke eröffnen. Für den Backshop ist eine Zusammenarbeit mit einer Bäckerei aus der Region geplant.

 

 

Wochenblatt @: Oliver Fiedler