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Stadtlauf bewirkt auch virtuell viel Gutes

Volksbank Stadtlauf
Bei der Spendenübergabe am Montagmorgen: Volksbank-Vorstand Daniel Hirt, Susanne Biskoping vom Singener Frauenhaus und Singens OB Bernd Häusler als Schirmherr. swb-Bild: of

Volksbank übergibt 5.000 Euro an Verein »Frauen- und Kinderschutz Singen«

Singen. Der fünfte Stadtlauf der Volksbank musste virtuell durchgeführt werden, nachdem die ersten zwei Anläufe an den Corona-Beschränkungen gescheitert waren. Aber er fand statt und konnte in dieser besonderen Form auch als Erfolg gewertet werden. Volksbank-Vorstand Daniel Hirt übergab nun zum Abschluss eine Spende von 5.000 Euro an das Singener Frauenhaus.
Der Spendenbetrag wurde vom Veranstalter freilich großzügig aufgerundet, aber damit sollte auch der 25. Geburtstag des vom Verein »Frauen- und Kinderschutz Singen« betriebenen Frauenhaus gewürdigt werden. »Über diese Spende freuen wir uns sehr«, sagte Susanne Biskoping vom Verein »Frauen- und Kinderschutz Singen« bei der Übergabe des symbolischen Schecks, bei der auch Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler zugegen war - als Schirmherr. »In der Zeit des Corona-Lockdown haben wir viele Zuwendungen bekommen, was uns in unserer Aufgabe bestärkt, die in dieser Zeit auch eine sehr besondere gewesen ist. Allerdings müssen wir uns für die Zeit danach stärken und gerade für gute Voraussetzungen zum Beispiel für Homeschooling sorgen, was auch weiter immer wieder kommen kann.« Auch für ein Clown-Projekt soll die Spende eingesetzt werden.
Insgesamt wurden bei dieser anderen Form des Stadtlaufs knapp 1.800 Kilometer gelaufen. Die meisten Kilometer schaffte das Team des Stadtturnverein Singen mit 253,9 Kolometern, vor dem großen Volksbank-Team mit 243,9 Kilometern und der Stadtverwaltung Singen, die sich mit 196,7 gelaufenen Kilometern einbrachte. Ein schönes Zeichen der Solidarität setzte auch der FC Singen mit seinen 126 Kilometern. Und auch das Team des Frauenhaus machte sich auf der Insel-Reichenau auf den Weg, sogar mit der 90-jährigen Mutter von Susanne Biskoping.
Daniel Hirt zeigte sich froh, dass es im dritten Anlauf endlich geklappt hatte. Dass ein virtueller Lauf eben etwas anderes ist als der »echte«, bei dem es eben den Termin auch als Treffpunkt gibt, ist die Erfahrung aller dieser virtuellen Läufe. Doch zumindest hat es keine Unterbrechung gegeben, so dass nächstes Jahr mit Sicherheit auch zum 6. Volksbank-Stadtlauf eingeladen wird - hoffentlich dann wieder ganz real mit Start auf dem Rathausplatz.
Bei der Spendenübergabe am Montagmorgen: Volksbank Vorstand Daniel Hirt, Susanne Biskoping vom Singener Frauenhaus und Singens OB Bernd Häusler als Schirmherr. swb-Bild: of

Wochenblatt @: Oliver Fiedler