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Standortfrage nicht geklärt

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Commerzbank Singen
Laut dem neue Filialleiter der Commerzbank, Marcel Graf (rechts) und Thorsten Löhr (Mittelstandsbank Süd) ist die Entscheidung zum künftigen Standort der Bank in Singen noch nicht getroffen. swb-Bild: stm

Commerzbank zieht positive Bilanz

Singen. Entgegen anders lautender früherer Presseberichte ist der zukünftige Standort der Commerzbank in Singen noch nicht geklärt. Dies machten sowohl der neue Filialleiter, Marcel Graf als auch Thorsten Löhr (Mittelstandsbank Süd) beim Pressegespräch am vergangenen Dienstag deutlich. Es gäbe zwar Verhandlungen über Räumlichkeiten für eine mögliche Filiale im neuen Einkaufszentrum »Cano«, doch stelle sich sowieso die Frage nach einem Übergangsstandort während der Bauzeit und ob dieser langfristig als Alternativstandort fungieren könne. Gleichwohl werde man am Standort unterm Hohentwiel festhalten, bekräftigten die Banker.


Ansonsten hat die Commerzbank laut Angaben von Filialleiter Graf trotz einem schwierigen Umfeld die selbstgesteckten Ziele übertroffen haben. Bundesweit habe die Commerzbank in vier Jahren bis 2016 1,1 Millionen neue Privatkunden gewinnen könne und statt dem angepeilten operativen Ergebnis von 500 Millionen Euro das Ergebnis mit 1,6 Milliarden Euro weit übertreffen können.


Auch für den Standort Singen könne die Commerzbank 2016 ein erfolgreiches Jahr bilanzieren, so Graf. Er könne 691 neue Kunden für Singen vermelden. Zentraler Ankerpunkt sei das kostenlose Girokonto, wirbt der Filialleiter. Zudem sei die Commerzbank beim bundesweiten Beratungstest »City-Contest« zum vierten Mal gewonnen. In Singen wurde die Commerzbank hierbei 2015–16 als zweitbeste Bank bewertet. Die Immobilienfinanzierung bei der Commerzbank in Singen betrug 14,5 Millionen Euro, bei den Konsumentenkrediten 2,6 Millionen Euro – das verwaltete Kundenvermögen insgesamt 102,5 Millionen Euro.


Die Mittelstandsbank am Standort Singen konnte in 2016 ein sehr solides Ergebnis verzeichnis, erläuterte Thorsten Löhr. Das Kreditvolumen betrage hierbei 300 Millionen Euro. Er spricht von einer Marktdurchdringung in der Region von 70 Prozent und verweist auf eine hohe Kundenzufriedenheit.

Wochenblatt @: Stefan Mohr

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