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TC Singen erstmals mit Deutscher Meisterschaften

TC Singen
Der Pokal für die Deutschen Meister der Damen 50 im Tennis ist schon in Singen. Regina Meyer.Stoll, Wolfram Schmidle und Hans-Jörg Wimmen vom TC Singen hoffen natürlich, dass er nach dem Meisterschaftsturnier am 1. und 2. September auch unter dem Hohentwiel bleiben kann. swb-Bild: of

Am 1. und 2. September gehen die Damen 50 als Titelverteidiger auf den Platz

Singen. Ein markantes Datum in der Vereinsgeschichte des TC Singen steht bevor: denn am 1. und 2. September gibt es erstmals eine Deutsche Vereinsmeisterschaft auf den Plätzen des traditionreichen Clubs. An diesen beiden Tagen wird der Deutsche Meister der Damen 50 ermittelt, den Titel haben die Singener überraschend im letzten Jahr in Bayern geholt und wie es der Zufall wollte, ist in diesem Jahr das Gebiet der Regionalliga Südwest Ausrichter des Meisterschafts-Finals und damit der TC Singen als Meister.

An diesen beiden Tagen werden die anderen Meister der Regionalligen nach Singen kommen, um gemeinsam den diesjährigen Meister zu ermitteln: das sind Blau-Weiß Berlin, Etuf Essen, und der neue Südost-Meister TSV Siedorf, wie nun Wolfram Schmidle vom TC Singen in einer Medienkonferenz erläuterte. "Das Team aus Singen konnte letztes Jahr sehr überraschend den Titel holen, die Verteidigung wird um einiges schwerer werden", sagte er. Denn inzwischen ist das Spitzenteam aus Singen mit Mannschaftsführerin Regina Meyer Stoll, einer badischen Auswahlspielerin, mit der mehrfachen Schweizer Meisterin Sandra Hopfner, Isole Hepp-Schwarz, Hildegard Douvert (Nr 13. der Deutschen Rangliste) und der französischen Meisterin Betty Michel, der schweizer teamspielerin Andrea Schwarz, Loretta Schwer und Erika Nold-Jelinski bei den Konkerrenten besser bekannt. "Wir rechnen uns auf jeden Fall mit dieser Besetzung beste Chancen auf einen Einzug ins Finale aus", so Hans-Jörg Wimmen, der das Turnier an den beiden Tagen organisatorisch betreut und bei dem viele Fäden in diesen Tagen zusammenlaufen. Mit unseren Plätzen und der Halle als Alternative für schlechtes Wetter können wir hier eine hervorragende Infrastruktur bieten. Die Damen des Team treten vor den entscheidenden Turnier jetzt auf bei verschiedenen anderen Turnieren an, um sich für diesen Anlass fit zu machen, unterstreicht Wolfram Schmidle im Mediengespräch.

Die Organisatoren und die Spielerinnen freuen sich besonders über viel Publikum, die diese beiden Spieltage verfolgen. Ein Eintritt wird für die Zuschauer nicht erhoben, die sich zudem in Holzingers Pavillon verköstigen können. "Finanziell ist ein solcher Großanlass für unsereren Verein natürlich eine große Herausforderung, aber wir können zum Glück auf tatkräftige Sponsoren bauen." Die Stadt habe sich zudem bei der Herrichtung der Anlage mit eingebracht.

Gespielt werden am Samstag, 1. September, die Halbfinals ab 10 Uhr auf den Plätzen, und das kann weit bis in den Nachmittag hinein gehen. Die Sieger werden dann am Sonntag ab 10 Uhr im den Titel spielen. Parallel findet das Match um Platz 3 auf der Anlage statt, so dass hier an den beiden Tagen wirkliches Spitzen-Tennis zu sehen sein dürfte. Hoffentlich mit starker Fankurve aus Singen selbst.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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