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"Theater Konstanz lässt sich nicht auseinanderdividieren"

Prof Christoph Nix
Über eine Vertragsverlängerung von Theaterindendant Prof. Chrispoh Nix, soll nun wohl nochmals verhandelt werden, wurde am Mittwoch angedeutet. swb-Bild: of/Archiv

Neue Runde im Streit um Verlängerung der Nix-Intenanz

Konstanz. Neue Bewegung ist am Mittwoch in den Streit über die Verlängerung der Intendanz von Theaterintendat Prof. Christoph Nix gekommen.

Kulturbürgermeister Andreas Osner hatte am Mittag kurzfristig ein nichtöffentliches Treffen mit anschließenden öffentlichen Erklärungen angesichts der aktuellen Krise angekündigt. Fast zeitgleich gab es eine Erklärung des Ensembles des Theaters in dem unterstrichen wurde: "Wir tragen den Stil der Auseinandersetzung nicht mit." - womit die wechselseitigen Unterstellungen zwischen Osner und Nix der letzten Tage gemeint waren. Das Ensemble sieht in der FDP-Fraktion den Buhmann weil die in der nichtöffentlichen Sitzung vom 18. Januar den Antragt auf nichtverlängerung des Vertrags gestellt habe. Das Ensemble stellt sich zudem hinter den eigenen Beschluss, die Baden-Württembergischen Theatertage abzusagen und siech lieber voll und ganz auf das Theaterschiff-Projekt "Atlantis" zu konzentrieren. Entsprechemde Vorstöße in dieser Richtung seien seit letztem November von Osner unbeantwortet geblieben. Das Ensemble setzt nun auf den 16. Februar, an dem Prof. Nix eigentlich im Spiegelsaal sein Buch "Muzungu" vorstellen will, was aber Wohl als "Aussprache" genutzt werden solle.

Indes wurde am Abend von Kulturbürgermeister Osner verkündet, dass man in der kommenden Gemeinderatsitzung noch einmal das Thema Verlängerung behandeln könne, wenn auch nicht um ein ganzes Jahr, wie von Nix gewünscht. Am 22. Februar wäre die nächste Gemeinderatsitzung. Ziel Osners ist es offensichtlich, das Thema der Theatertage für Konstanz doch noch zu retten. Nix wie Osner deuteten einen "Kompromiss" an.

Unterdessen hat die Fraktion der Linken ebenfalls nochmal eine neue Behandlung des Themas inklusvie Abstimmung gefordert, weil es schwerwiegende Formfehler gegeben habe. Im Umfeld von Prof. Nix wurde in den letzten Tagen zudem eine Online-Petition gestartet, um Stimmen für die Vertragsverlängerung zu sammeln. Dort wurde innerhalb kurzer Zeit schon fast der Quorum-Status erreicht.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler