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Thüga-Aktion erweckt viele Freunde der Scheffelhalle

Thüga Spende
Mit einer Mitglieder-Aktion unterstützte die Thüga Energie den geplanten Wiederaufbau der Singener Scheffelhalle. Regiocenter-Leiter Karl Mohr von der Thüga Energie übergab den Spendenscheck an Peter Adrian Gäng, 1. Vorsitzender des Fördervereins „Freunde der Scheffelhalle“ (Mitte) sowie an Beisitzer Helmut Thau (li.) swb-Bild: Thüga Energie

Spendeaktion für Neumitglieder wurde abgeschlossen

Singen. Der Brand der Singener Scheffelhalle war insbesondere für die Fasnachtsvereine ein riesiger Schock. Mit einer Petition sammelte der Förderverein „Freunde der Scheffelhalle e. V.“ insgesamt über 5.400 Unterschriften für die Wiedererrichtung der Halle. Nun gibt es Hoffnung auf einen Wiederaufbau und die Verantwortlichen prüfen derzeit das weitere Vorgehen.

Um das Ziel zu erreichen, setzt der Verein auch auf eigenes Wachstum. Ein Anliegen, das die Thüga Energie mit einer Aktion unterstützte. Der regionale Energieversorger gab dem Verein für jedes neu gewonnene Fördermitglied 20 Euro dazu. Insgesamt konnten im Rahmen dieser Aktion 118 Neumitglieder gewonnen werden, was zu einer Spendensumme von 2.360 Euro führte. Aktuell hat der Förderverein „Freunde der Scheffelhalle“ jetzt 270 Mitglieder, die sich für einen Wiederaufbau stark machen wollen.

Den Spendenscheck überreichte Regiocenter-Leiter Karl Mohr von der Thüga Energie vor der Brandruine, die noch immer so dasteht wie nach der Brandnacht.  „Die Singener Fasnet geht nicht ohne ehrenamtliche Helfer in den Vereinen. Und diese brauchen unsere Unterstützung, denn sie sind eine wichtige Säule für eine funktionierende Gesellschaft. Wir wünschen uns, dass die Vereine möglichst schnell wieder eine Heimat finden“, so Mohr.

„Die großzügige Unterstützung der Thüga Energie hat uns viele neue Mitglieder gebracht“, bedankt sich Peter Adrian Gäng, 1. Vorsitzender des Fördervereins. „Mit der Thüga verbindet uns seit Jahrzehnten eine gute Zusammenarbeit und wir können froh sein, dass wir einen Energiedienstleister vor Ort haben, der sich auch für das Kulturleben und das Gemeinwohl engagiert“, ergänzt er. Denn das sei nicht selbstverständlich. Er dankt auch den Neumitgliedern für die wertvolle Unterstützung, denn sie belegten die tiefe Verbundenheit zu dem identitätsstiftenden Veranstaltungsort.

Die Scheffelhalle wurde im Jahr 1925 als provisorischer Bau für ein großes Sängerfest gebaut. Ein solches Sängerfest soll 100 Jahre später – im Jahr 2025 – wieder in Singen stattfinden, wünscht sich nicht nur der Förderverein.  Peter A. Gäng ist zuversichtlich, dass eine neue Scheffelhalle als “gute Stube von Singen“ bis dahin wieder steht. Aktuell werden die Möglichkeiten dazu ausgelotet.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler