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»Topfit und hochmotiviert« für die 4. Runde

BM-Kandidatur Johannes Moser Engen
Johannes Moser gab seine Bewerbung zur Bürgermeisterwahl am 20. September in Engen ab. swb-Bild: privat

Johannes Moser gibt Bewerbung für eine vierte Amtszeit als Engener Bürgermeister ab

Engen. Vergangenen Samstag, Punkt 10.45 Uhr, warf Johannes Moser das Kuvert mit seiner Bewerbung in den Briefkasten des Engener Rathauses, wo er seit 24 Jahren als Bürgermeister wirkt. Der 61-Jährige ist damit der erste und bisher einzige Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Engen am 20. September und strebt seine vierte Amtszeit an.

»Ich bin topfit, hochmotiviert und freue mich auf neue Aufgaben«, fasst Moser zusammen. Zu tun gibt es reichlich, denn allein die Auswirkungen der Corona-Krise stellt die Stadt Engen vor große Herausforderungen. Auch wenn sie mit rund 20 Millionen auf der hohen Kante noch vergleichsweise gut aufgestellt ist.

»Wir wissen nicht, wie es weiter geht. Kommt eine zweite Welle? Wie sind die finanziellen und sozialen Auswirkungen der Krise«, fragt sich der Schultes. Bereits jetzt sei ein verhaltenes Engagement bei den gewerblichen Neuansiedlungen zu spüren, wofür er bei der aktuellen Lage auch Verständnis habe. Deshalb möchte Moser mit dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung am 14. Juli über die Bücher gehen und eine Strategie zu Großprojekten wie der neuen Sporthalle entwickeln. »Wir brauchen die neue Halle, wir bekommen Zuschüsse und wir müssen unseren Anteil leisten um die Wirtschaft anzukurbeln«, ist er überzeugt.

Weitere Schwerpunkte will Moser in den Bereichen Breitbandausbau und Digitalisierung, Energie und Klimaschutz, familienfreundliche Kommune, Mobilität (Fahrradkonzept) und Tourismus (Wohnmobilplätze, Campingplatz) setzen. Aufgaben, die er offen und innovativ angehen möchte, gemeinsam mit einer »aktiven Bürgerschaft und einem Gemeinderat, der viel bewegen will«. Bezahlbarer Wohnraum sowie die Sanierung und Nutzung des Kornhauses stehen ebenso auf seiner Agenda wie die Fortschreibung des Leitbildes für die kommende Generation und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühles. »Da hat die Corona-Krise gezeigt, was alles an Unterstützung und Hilfe möglich ist«.
In den Wahlkampf möchte Johannes Moser Mitte August starten, wenn die Corona-Vorgaben es möglich machen natürlich mit Veranstaltungen, aber auf jeden Fall mit persönlichen Gesprächsangeboten in jedem Engener Ortsteil und der Kernstadt. Zusätzlich wird derzeit eine digitale Wahlkampfseite eingerichtet, über die er auch mit den Bürgern in Kontakt treten kann.
Bis 25. August können mögliche KandidatInnen noch ihre Bewerbung für das Amt des Engener Bürgermeisterpostens abgeben, dann wird der Gemeindewahlausschuss die eingegangenen Bewerbungen prüfen und zulassen.

Wochenblatt @: Ute Mucha