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Trauerort als Vebindung zum Leben

Trauerort
Mit einer besonderen Feier wurde am Samstagnachmittag der "Trauerort" im Garten des neuen Hospiz "Horizont" in Singen eingeweiht. swb-Bild: of

Festliche Einweihung am Hospiz Horizonte mit Fortsetzung

Singen. Nach umfangreichen Vorarbeiten konnte am Samstag der "Trauerort" am neuen Singener Hospiz festlich eingeweiht werden. Und weil der Platz im Garten des im September in Betrieb gegangenen ökumenisch getragenen Hospiz doch wirklich klein aber bedeutend ist, wird es nach dem Fest für geladene Gäste noch drei weitere Termine zur Vorstellung geben. Sie finden statt am Dienstag, 3. Dezember, von 11 bis 12 Uhr, am Donnerstag, 12. Dezember, von 14 bis 15 Uhr und am Montag, 16. Dezember, von 17 bis 18 Uhr, wie die beiden Projektleiterinnen Elisabeth Paul und Ulrike Traub zur Einweihung bekannt gaben. 

Das besondere an dem Garten vor dem Hospiz, dem allerdings zur kompletten Fertigstellung noch ein Sichtschutz auf Basis des historischen geschmiedeten Zauns der alten Villa Wetzstein fehlt, ist dass hier durch das Projekt Trauerort, das von der "Baden-Württemberg-Stiftung" mit 100.000 Euro gefördert wurde, in Zahlreichen Interviews zum Thema Trauer sehr viele Wünsche aus den verschiedensten Blickwinkeln zusammengetragen werden konnten. Diese Wünsche und Anregungen mündeten in einen Entwurf von Gartenarchitektin Sabine Hammer, ergänzt durch eine floristisches Konzept von Ruth Lüscher aus der Schweiz, wie zur Einweihung bekannt gegeben werden konnte. Dazu kommen noch riesige Holzmöbel des Markdorfer Künstlers Thomas Rössler, der hier einen organischen Kontrast zu dem Wänden aus Cortenstahl bildet, die zum einen für eine optische Abgrenzung als auch für eine intimisierung dieses Platzes mit seiner ganz besonderen Form sorgen.

Mehr Bilder gibt es von der Einweihung in unserer Galerie.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler