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Verflixte Männergrippe

Bunker Theater
Wie ein Angelausflug wegen Grippe gar in die Wohnung verlegt wird, führten Markus Sturm, Marcel Beck und Klaus Münzer auf der Bühne des Volkertshauser Sommertheaters vor. swb-Bild: of

Bunker feiert Theaterevent im Volkertshauser Bauhof

Volkertshausen. Das Schauspielteam des Volkertshauser Jugendtreff Bunker konnte mit seinem traditionellen Sommertheater im Bauhof der Gemeinde wieder einen Volltreffer landen. Bis auf den letzten Platz war der Innenhof mit munteren Theatergästen gefüllt, die sich schon vor dem ersten "Vorhang" bewirten lassen konnten. "Männergrippe - Lebst du noch oder stirbst du schon", wurde auf der Bühne unter der bewährten Regie von Markus Sturm der den Schauspielgruppe serviert, eine Komödie, die erst mit ihrer Auflösung im Finale so manches Misverständnis auslösen könnte, dessen Irrwege natürlich die Lachmuskeln zur Zuschauer mächtig beschäftigten.

Denn eigentlich sind Anna (Anna Lisa Mayer) und Alexander (Marcel Beck) ganz glücklich verheiratet. Doch als sich mit Isabell (Cora Kraus) eine Jugendfreunding ankündigt, und auf der Anderen Seite "Alex" mit seinem Kumpels Torben (Markus Sturm) und Ingo (Klaus Münzer) zum Angelnwochenende aufbrechen will, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Denn "Alex" erwischt eine schwere Männergrippe, die schon im Männer-Delirium ausartet. Im Fieberwahn geht's da plötzlich um Todesahnungen, die durch eine Bestatter (Gebhard Martin) und seine Assistentin (Sarah Lüttkle), durch die Ärztin Dr. Brinkmann (Sabrina Ritter) wie die Notarin Elvira (Regina Stemmer) noch bestärkt werden. Kurzum: die drei Männer kommen zum Schluss, dass Anna ihren Mann um die Ecke bringen will und sie zelebrieren sein Leiden, wie nur Männer  das Können. Sogar eine Stripperin bestellen sie noch, um ihrem Kumpel eine letzte Freude bereiten zu können. Doch ds ganze "Theater" stellt sich am Schluss als eine Erbschaft heraus, die Isabell nur antreten kann, wenn sie eben nicht in London lebt, sondern eine Adresse daheim aufweisen kann, wofür die einfach das Heim von Anna und Alex erwählt hatte, was die obskuren Auftritte erst im Nachhinein erklärte und auf die sogar die Mutter von Alex (Steffi Reiter) hereingefallen war. Alex selbst bekam das aber nur am Rande noch mit, denn er selbst schien, durch reichlich hochprozentigen Männertee geschwächt, tatsächlich schon für tot erklärt zu werden. Das Publikum war begeistert von der viel Selbstironie gespielten Komödie.

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Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler