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Von Shakespeare bis zum NSU-Skandal

Spielplan Stadthalle
OB Bernd Häusler, Angelika Berner-Assfalg von der Volksbühne und Stadthallen-Geschäftsführer Roland Frank stelten das neue Programm für die Spielzeit 2019/20 in der Stadthalle Singen vor. swb-Bild: of

Stadthalle Singen stellt schon die vielversprechende Spielzeit 2019/20 vor

Singen (of). Es ist gedruckt  das neue Programm für die Stadthalle Singen, das in dieser Woche an die Abonnenten verschickt und in den Verkehrsämtern der Region ausgelegt wird und das  am 23. Oktober mit  der Komödie „Chaos auf Schloss Haversham“  eröffnet wird, wie Stadthalle Geschäftsführer Roland  Frank beim Medientermin am Dienstag in der Stadthalle informierte.

1100 Abonnenten sind eine stabile Zahl für die Kultureinrichtung, denn siese belegen 6zum Teil über mehrfache Abschlüsse für Theater und Musik rund 2.700 Plätze. Insgesamt  35.000 Zuschauer nutzten die städtischen Kulturangebote, bei insgesamt 212 Veranstaltungen in 2018 in der Stadthalle kamen 82.000 Besucher, so die Bilanz von Roland Frank.  Hauptsächlich an die Abonnenten, und alle die es werden möchten, richtet sich auch die nun vorgestellte Vorschau. Sie haben auch für weitere Veranstaltungen gute Preisvorteile, wie beim Mediengespräch unterstrichen wurde. Zudem können die Abonnementen bereits am sofort  reservieren, während der Freiverkauf der Tickets erst am 1. August beginnt.

Die Saison 2019/20 hat einige besondere Perlen zu bieten. Zum Beispiel Shakespeares „Was ihr wollt“ am 10. Januar, für Diskussionen dürfte das Stück „Aus dem Nichts“ nach einem Film von Fatih Akin sorgen, welches das Thema der NSU-Zelle in einer sehr kontroversen Story  am 10. November darstellt. Zwar eine Komödie, aber doch zu einen brennend aktuellen Thema: „Der Rechte Auserwählte“ mit Volker Zack und Stefan Jürgens von den Hamburger Kammerspielen am 22. Januar 2020 dreht sich um einen Mensch mit eben  „rechtem“ Sendungsbewusstsein, und wie seine Umgebung darauf reagiert. Es ist übrigens ein Stück aus Frankreich!

Die Volksbühne, die für Engagement ausdrücklich von OB Bernd Häusler gelobt wird, das das städtische Angebot erweitert,  kann auch wieder für manches Sahnehäubchen sorgen: Der Klassiker „Die Streiche des Scapin“ von Moliere am 24. April 2020 soll auch wieder die Jugend mit einem spektakulären Stück mobilisieren, inszeniert vom „Neues Globe Theater“ aus Potsdam.

Im Musikalischen Ring kommt ein großer Klassiker zurück: „Ein Amerikaner in Paris“ aus dem Hause Gershwin bringt den Glanz der 1950er in die Stadthalle am 13. Dezember.. Erstmals in Deutschland unterwegs, aber jetzt schon in Singen: „Chaplin- das Musical“ am 13. Februar. „Da haben wir uns schon vor zwei Jahren beworben und sind froh als dafür eher kleine Spielstätte den Zuschlag bekommen zu haben“, freut sich Stadthallen-Chef Roland Frank sichtlich über diesen Coup. Und noch ein Diamant für die Bühne: „Philadanco“ am 19. März mit der „Philalephia Dance Company“.

Insgesamt  9 Konzerte  und 21 Abo-Vorstellungen bietet das neue Programm für die Saison 19/20, dazu kommen noch eine ganze Reihe weiterer Versanstaltungen durch Kooperationspartner wie die Reihe „Wissenswert“ mit der VHS oder dem Hegau-Geschichtsverein.

Wochenblatt Redakteur @: Oliver Fiedler