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»Warum keine Sozialwohnungen im Conti?«

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Conti Abriss
Der Abriss des »entblätterten« Conti verzögert sich. swb-Bild: dh

Leserbrief von Wilfried Schöller

Singen. Zum Ankauf auf dem Scheffelareal erreichte die Redaktion ein Leserbrief:

»Politische Korrektheit oder kommunale Einfältigkeit, das ist hier wohl die Frage. In rund 25 Jahren wurden durch OB Renner, Ehret und Häusler über die GVV gut 700 städtische Wohnungen verplempert, schreibt Wilfried Schöller dort.

»Wert dieser (Sozial) Wohnungen mindestens 70 Millionen Euro. Beim Conti hat die Stadt - um den Abriss vorzubereiten - auf Kosten der Bürger Wohnung für Wohnung teuer erworben. Das Conti ist nun entblättert. Alle Schadstoffe sind beseitigt. Der reine Kern (Beton) steht derzeit noch.

Wäre es nicht vernünftiger und sozial dringend geboten, das Conti zu einfachen preisgünstigen Wohnraum für einheimische Bürger (mit Berechtigungsschein) auszubauen statt abzureißen? Muss die Stadt wieder einmal zeigen wie Größenwahn geht und einem reichen Investor die Möglichkeit verschaffen - bis vor zur Hegaustraße - teuren Wohnraum zu bauen. Ist man verpflichtet idiotische, staatliche Bauvorschriften zu fördern? Die Baugesellschaften zeigen, dass man auch zu derzeitigen Baubedingungen solche Wohnungen bauen kann. Das müsste auch Aufgabe der Stadt sein. Ob der Gemeinderat darüber mal nachdenken sollte?«

Wochenblatt @: Stefan Mohr

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