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Willkommene Fachkräfte fürs Sanitärhandwerk

Gesellen Sanitär
Die Ausbildungssieger im Landkreis der Innung Sanitär Heizung Klima erhielten neben dem Gesellenbrief auch ein Preisgeld (v.li.vorne): Martin Schäuble (Obermeister), Hansjörg Blender (Kreishandwerksmeister), Sven Schöpfer, Matthias Schwörer, Sebastian Martin, Maria Bandel, Tobias Schwald, Johannes Unrecht sowie (hinten v.li.) Gastgeber Dominik Ruch und die Vertreter der Innung Ingo Arnold und Christian Klett. swb-Bild: Lange/ KH

Kreisobermeister ehrte die besten Auszusbildenen und Innungssieger

Singen. 37 Männer und eine junge Frau haben in diesem Jahr im Landkreis Konstanz die Gesellenprüfung zum Anlagemechaniker für Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik bestanden. In den Ausstellungsräumen der Firma FX Ruch in Singen bekamen die frischgebackenen Gesellen nach der Freisprechung ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe ganz feierlich überreicht. Sechs Anlagemechaniker aus zwei Jahrgängen wurden zudem als Innungssieger mit Geldpreisen in Höhe von bis zu 400 Euro ausgezeichnet. Bei der Freisprechung der Innung trafen Brauchtum und Moderne aufeinander.

„Der Spruch zur Freisprechung besteht seit dem 15. Jahrhundert“, so Kreishandwerksmeister Hansjörg Blender beim festlichen Akt. Bei der Feier in einer der modernsten Ausstellungsräume in Süddeutschland bekämen die Gesellen auch einen guten Einblick, wohin die Reise in der Branche gehe, sagte Obermeister Martin Schäuble mit Blick auf die Verwendung neuartiger Materialien, von berührungsfreien Armaturen und kreativer Lichtgestaltung im sanitären Bereich. „Unsere Gewerke Heizung, Sanitär und Klima haben eine tolle Zukunft“, ist sich Martin Schäuble angesichts der Transformationsprozesse sicher: Mit den Themen Wasserqualität, Klima, Energie und Smart-Home gebe es für die Gesellen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Martin Schäuble gratulierte den neuen Fachkräften zur bestandenen Prüfung. Der Titel Fachkraft sei ein Zeichen der Wertschätzung, so der Obermeister der Sanitär-Heizung- Klima-Innung Konstanz. Und als Fachkraft würden die neuen Gesellen künftig nicht nur in eine Verantwortung zu Kunden treten, sondern auch in eine zum Beruf und zur Ausbildung, so Schäuble. Die Gesellen seien gegenüber neuen Auszubildenden nun zum Vorbild geworden, erinnerte der Kreishandwerksmeister Hansjörg Blender an die neue Verantwortung bei der Ausbildung künftiger Handwerker. Er bat die Gesellen um eine Unterstützung ihrer Nachfolger im Handwerk.

Das Handwerk sieht Blender als eine „Karriere mit Lehre“ an, wobei der Meisterabschluss dem universitären Studium gleichgestellt worden sei. „Ihr alle seid nun gleich viel wert - egal ob man mit einer Lehre oder einem Studium angefangen hat“, sprach Blender den Gesellen Mut für den nächsten Schritt zum Meister zu. Die Gesellen hätten nun den Grundstock zur „Karriere mit Lehre“ gelegt wobei die Innungen, Betriebe und Bildungsakademien sie weiter begleiten werden.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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