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Wohnbauprojekt in Weiler erhält Landesmittel

Moos
Das Land fördert ein Wohnbauprojekt in der Gemeinde Moos mit 25.000 Euro. swb-Bild: Archiv

Steinmetzwerkstatt in der Hauptstraße wird aufgestockt

Moos-Weiler. Wie das Ministerium für ländlichen Raum mitteilte, erhält die Gemeinde Moos, einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 25.000 Euro durch das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, heißt es in einer Pressemitteilung, des Landtagsabgeordneten Jürgen Keck. Konkret geht es dabei um eine alte Steinmetzwerkstatt in der Hauptstraße von Weiler, bei der durch aufstocken Wohnraum entstehen soll. Das massiv gebaute Erdgeschoss der Werkstatt soll erhalten bleiben. Der schadhafte Holzbau über dem Erdgeschoss wird durch eine moderne Holzbaukonstruktion ersetzt und aufgestockt, erklärt Bürgermeister Patrick Krauss auf Nachfrage des WOCHENBLATTs.

Dieses Jahr profitieren insgesamt 487 Gemeinden mit insgesamt 1.538 Projekten durch diese Initiative des Landes. Durch die vom Land gestellten finanziellen Mittel, kann in Weiler nun neuer Wohnraum geschaffen werden. »Die Förderung der strukturellen Entwicklung, ist ein wichtiger Baustein, um ländlich geprägte Gemeinden und Dörfer zu unterstützen«, erklärt der Landtagsabgeordnete Jürgen Keck. „Zu sehen, dass nun auch die Gemeinde Moos davon profitieren kann, freut mich sehr. Insbesondere, da der Wohnungsmarkt im Landkreis Konstanz weiterhin hart umkämpft ist, werden die finanziellen Mittel für die Gebäudesanierung bzw. Gebäudeumnutzung an der richtigen Stelle eingesetzt.«

Bürgermeister Patrick Krauss betont, dass das Projekt für die Gemeinde in Punkto Nachverdichtung hervorragend ist. Auch die Landtagsabgeordnete Nese Erikli sieht darin das große Plus bei diesem Projekt. »Was ich an dem Förderprogramm besonders wichtig finde, ist der Fokus auf die nachhaltige Innenentwicklung. Wir entwickeln Wohnraum in den Dörfern weiter, bevor wir in Betracht ziehen, neue Flächen in den Außenbezirken zu versiegeln. So dämmen wir den Flächenverbrauch ein und stärken gleichzeitig Ortskerne. Das ist ökologisch und gesellschaftlich sehr sinnvoll«, so Erikli.

Wochenblatt @: Dominique Hahn