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Wunschbaum ist ein besonderer Renner

Bürgerstiftung Wunschbaum
Beim Start der diesjährigen Wunschbaum-Aktion der Bürgerstiftung Radolfzell: Lothar Rapp, Stiftungsvorstand Arnold Kannenberg, Marie-Therese Kirow von der Buchhandlung Greuter, Aufsichtsratsvorsitzender Michael Vögele und Bettina und Michael Ludin, die die Aktion organisieren. swb-Bild: of

Bürgerstiftung Radolfzell bekommt viel Zuspruch für Aktion

Radolfzell. Am Samstag wurde er aufgestellt, der Wunschbaum der Bürgerstiftung Radolfzell in der Buchhandlung Greuter. Er ist stattlich behängt mit insgesamt 238 Wunschzetteln von Kindern aus der Stadt, die hier einen kleinen Wunsch erfüllt bekommen sollen, wie Arnold Kannenberg als Stiftungsvorsitzender zur »Einweihung« sagte. Sorgen, dass hier ein Wunsch nicht erfüllt würde, haben die Mitglieder Bürgerstiftung indes kaum, den auch in den Vorjahren kamen viele Kunden in die Buchhandlung, um hier die Gutscheine umzuwandeln. Für die Aktion arbeitet die Bürgerstiftung neben der Buchhandlung Greuter noch mit dem Kaufhaus Kratt wie dem Spielwarenladen Swars zusammen, um damit auch eine große Bandbreite der Geschenke zu erreichen. Wem die Wohltäter ihr Geschenk machen, erfahren sie freilich dabei nicht, das Unterliegt dem Datenschutz, wie zur Vorstellung betont wurde. Kinder aus insgesamt zehn Einrichtungen in der Stadt werden mit der diesjährigen Aktion begünstigt. »Die Resonanz könnte eigentlich größer sein«, meinen Bettina und Michael Ludin, die diesen Wunschbaum für die Stiftung organisatorisch begleiten. Man habe im Herbst insgesamt 48 Einrichtungen in der Stadt angeschrieben, von vielen bekomme man aber nicht einmal eine Rückmeldung.

Mit dem Wunschbaum wurde auch eine zweite Aktion der Bürgerstiftung gestartet: Für die Schulen in der Stadt sollen Spielekisten organisiert werden, die zum Beispiel in den Pausen genutzt werden können. »Die Corona-Lockdowns haben hier doch für Defizite gesorgt, der Bewegungsdrang der Kinder soll hier gestillt werden können«, machen Aufsichtsratsvorsitzender Michael Vögele und Lothar Rapp deutlich. Zwei erste Kisten gehen bald an die Kinderwohnung Radolfzell, die Kosten von rund 300 Euro machen auch deutlich, dass hier auf Qualität geachtet wird. Dafür wäre man um Unterstützung aus der Bevölkerung sehr dankbar, geht es bei der Aktion doch um einige Dutzend solcher Spielekisten, da sich die Bürgerstiftung doch zum Ziel gesetzt hat, jede Grundschulklasse in der Stadt damit auszustatten.

Wochenblatt @: Oliver Fiedler


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