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Zahl der Covid-19 Erkrankten schnellt auf 185 hoch

Corona
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Inzwischen 20 Personen in stationärer Behandlung / 44 Patienten bereits genesen/ Schweiz macht weiter dicht

Kreis Konstanz. Bis Montagabend, 30. März, wurden im Landkreis Konstanz 36 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte die Medienstelle des Landratsamt unter Bezugnahme auf Zahlen des Gesundheitsamts am Montagabend mit. Hinzu kommen vier Personen, die nicht getestet wurden, bei denen aufgrund der engen häuslichen Beziehung und der Symptomatik aber von einer Infektion auszugehen ist. Nach dieser Zählweise steigt die Zahl der erkrankten Personen um 40 auf 185 an.  20 Personen werden inzwischen stationär in Kliniken betreut, die weiteren Personen sind häuslich isoliert. 44 Personen gelten inzwischen bereits wieder als genesen, so dass die »Netto-Zahl« der Erkrankten bei 141 angekommen ist. Gleichwohl ist dies der bislang größte Sprung seit der ersten Meldung vom 6. März über eine Erkrankung.

Bisher gibt es in Baden-Württemberg 11.536 bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und 128 Todesfälle, so das Sozialministerium auf Basis der Meldungen des Landesgesundheitsamts.Das bedeuetet mit 717 neuen  Fällen seit Samstagmittag eine leichte Abflachung. Die Zahl der Verstorbenen liegt mit 10 auch unter den Zahlen der Tage zuvor. Gesundete Patienten werden dort nicht aufgeführt.

In der benachbarten Schweiz ist seit Samstag die Zahl der bislang infizierten auf 15.475 Personen um 2.262 angestiegen, der bisher größte Sprung. Die Zahl der Todesfälle hat die Marke von 295 erreicht. Im Kanton Schaffhausen gibt es nunmehr 41 bestätige Coronavirus-Fälle, vier mehr als am Samstagmittag. Im Thurgau stieg die Zahl der »positiv getesteten von 134 auf 148 an. Am Wochenende hat sich ein zweiter Todesfall im Thurgau ereignet. Beide Kantone haben jeweils zwei schwer erkrankte Patienten aus dem Elsass aufgenommen, die beatmet werden müssen.

Der Bundesrat will nun laut einer Information vom Montag die besondere Situation von Kantonen mit Grenzgängern berücksichtigen. Er kann ihnen erlauben, kurzzeitig die Tätigkeit bestimmter Branchen einzuschränken oder einzustellen, wenn die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet ist, gab er bekannt. Damit wären dann weitere Beschränkungen zum Grenzübertritt verbunden.

 

 

 

Wochenblatt @: Oliver Fiedler